Editorial

Neue Preispolitik bei Adobe

Glück für Profis, Pech für Freelancer: Adobe will ab nächstem Jahr verstärkt das Abo-Modell seiner Software pushen und verteuert dazu Upgrades.

Das frisch vorgestellte Abo-Modell von Adobe, in dem man Software nur noch für Verschieden Zeiträume mietet - genannt "Adobe Creative Cloud" bläst frischen Wind in die Softwarebranche. Statt teuer "Perpetual Licences" - also ewig gültige Lizenzen - für eine Software in einer bestimmten Version zu erwerben, werden hier die jeweils aktuellen Versionen für Zeiträume gemietet. 

Dies umfasst alle Teile der diversen Adobe-Portfolios, von Touch-Applikations über Photoshop bis zu Premiere und After Effects. Bei einer Mitgliedschaft in Adobes Creative Cloud kommt ein Jahres-Abo auf ca. 50 US-Dollar pro Monat für Einzelpersonen und 70 US-Dollar pro Arbeitsplatz. In dieser Zeit bekommt man dafür alle Updates, Upgrades und neuen Versionen.

Wer allerdings nur alle paar Jahre ein Update macht - zum Beispiel weil die verschiedenen Versionen tief in den Workflow eingebunden sind, oder wer die Zeit/Ressourcen nicht hat, um seine Zweit- und Dritt-Herstellersoftware regelmäßig anzupassen und die Optionen erneut einzustellen - wird künftig Upgrades nur von der Vorversion machen können, die Staffelung des Preises nach Versionen wird vermutlich eingestellt.

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