SGI präsentiert Visual-Serving-Technologie mit Software der nächsten Generation

TopEnd-Visualisierung - von der Onyx zum Desktopsystem
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SGI kündigt die Verfügbarkeit von OpenGL Vizserver™1.3 an. Über die Webadresse www.sgi.com/software/ steht der neueste Release der SGI™Visual Serving™-Software frei zum Download bereit. Die Visual-Serving-Lösung von SGI erschließt vernetzten Anwendern von Desktopplattformen unter den Betriebssystemen SGI™IRIX®, Sun®Solaris™ und Red Hat® Linux® 6.2 die Möglichkeit, sich visuell interaktiv der ´TopEnd´-Leistung eines entfernt oder im Hintergrund arbeitenden Visualisierungssystems der Linie SGI™Onyx®3000 zu bedienen. Durch OpenGL Vizserver 1.3 sind Nutzer an jeder Stelle im Netzwerk in der Lage, missionskritische Applikationen zu fahren und große und größte Datensätze visuell zu analysieren – egal ob beim Medical-Imaging, bei der Auswertung seismischer Messkampagnen, bei der wissenschaftlichen Visualisierung oder im Bereich der Produktentwicklung und Fertigung.

OpenGL Vizserver 1.3 erlaubt einem HighEnd-Graphiksystem der Familie SGI Onyx 3000 oder einem HighEnd-Graphiksystem der Familie Silicon Graphics® Onyx2®, Visualisierungssitzungen an UNIX® -basierte Desktop-Workstations zu verteilen. Beide Onyx-Familien können gleichzeitig und in Echtzeit komplexe 3D-Graphik, umfangreiche 2D-Bilder und unkomprimiertes Video in entsprechend hoher Auflösung verarbeiten, und damit die heute schnellste und die Realität am besten abbildende Visualisierung liefern. Bei Einsatz von OpenGL Vizserver findet das Visualisierungs-Processing komplett auf dem Onyx-System statt; der Client am Desktop erhält das visuelle Ergebnis als komprimiertes Bild. Auf diese Weise kann im Prinzip jeder Anwender eines Unternehmens oder einer Institution auch von seiner täglichen Arbeitsumgebung aus nahtlos auf höchste Visual-Computing-Leistung zugreifen.

Neue Features – für erhöhte Transparenz ….

Durch die erweiterten Fähigkeiten ist der Zugriff auf OpenGL-basierte Anwendungen auf der Onyx-Plattform in transparenter Weise von üblichen HighSpeed-Netzen aus möglich, selbst wenn sie durch paket-filternde Firewalls abgeschirmt sind.

Außer der erstmaligen Unterstützung für Red Hat Linux 6.2, Sun Solaris und paket-filternde Firewalls bietet OpenGL Vizserver 1.3 auch neue Image-Kompressoren; dadurch wird auch in langsameren Netzwerken bessere Interaktivität möglich. Unterstützt werden jetzt auch Clients, die zur Darstellung ihrer Applikation zwei Monitore benötigen, sowie auch Server, die mit bis zu sechs unabhängigen Graphik-Pipes betrieben werden. Zum neuen Release gehört zudem ein neues graphisches Server-Verwaltungstool, das die Zuweisung und den Einsatz multipler InfiniteReality® -Graphiksubsysteme erleichtert.

…. mehr Produktivität, besseres ROI

Die Visual-Serving-Software bietet breite Zugriffsmöglichkeiten auf eine TopEnd-Technologie mit einzigartig flexibel skalierbaren Systemressourcen sowohl für Compute-Leistung, Memory-Ausbau wie auch für I/O-Bandbreite. Wachsende Nutzungsmöglichkeiten sorgen am individuellen Arbeitsplatz für mehr Produktivität und bei der Anschaffung eines Onyx-Systems für ein schnelleres ROI (Return-on-Investment).

TU München: Top-Information für die Gesichts-Chirurgie

An der TU München, im Klinikum rechts der Isar, hat das Institut für Mund-, Kiefer- und Gesichts-Chirurgie (MKG) ein Onyx-System mit der Software OpenGL Vizserver in ein hochinteressantes Environment eingebunden. In der Visual-Serving-Umgebung sind die Chirurgen in der Lage, Verfahren der Operationsplanung auf intraoperative Situationen zu übertragen und sich gezielt auf individualisierte Behandlungsstrategien auszurichten. Zu solchen, auch in Zusammenarbeit mit anderen deutschen medizinischen Einrichtungen verfolgten Strategien gehört es zum Beispiel, vorauszuberechnen und visuell genau zu untersuchen, wie sich Bindegewebe im Gesicht aufgrund der natürlichen Kieferbewegung verhalten wird; wie es auf Neupositionierungen der Knochen bei chirurgischen Korrekturen reagiert oder wie sich die Mimik mit ihrem vielfältigen Muskelspiel bemerkbar macht.

Zentrumsleiter Dr. Hans-Florian Zeilhofer: „Die Entwicklung der erforderlichen Algorithmen fand in Kooperation mit einem anderen Institut in Berlin statt. Um eine effizient verteilte Kollaborationsumgebung aufzubauen, setzen wir auf die SGI-Technologie OpenGL Vizserver. Mit diesen leistungsfähigen Visualisierungsmethoden sind die Ärzte in der Lage, im Rahmen der MKG-Chirurgie als präoperative Maßnahmen komplexe Eingriffe zu planen und zu simulieren.“

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