NAB: Luxology stellt Modo 201 vor

Ein neues Paint-Modul und ein deutlich verbesserter Renderer sind wichtige Features

Für Mai hat Luxology die neue Programmversion Modo 201 angekündigt, die die 3D-Lösung durch zahlreiche neue Features erweitert.

Erste große Neuheit ist ein Paint-Modul, das es erlaubt, direkt im Viewport auf ein Objekt zu malen. Der Benutzer hat die Auswahl zwischen einer Vielzahl von Pinseln und kann in sämtliche Mapping-Kanäle malen, auch in den Bump-Mapping-Kanal.

Passend zu diesem Tool gibt es ein UVW-Unwrap, das die gepainteten Oberflächen nach Bedarf glättet und entstreckt. Die Kanten der Textur zeichnet der Benutzer direkt auf das Objekt auf. Das Ergebnis kann er strecken und plätten, bis ein gleichmäßiges Gitternetz entsteht.

Den Renderer hat Luxology deutlich verbessert: Modo-Anwender finden nun Features wie einen Fresnel-Effekt, Anisotropie und Subsurface Scattering vor. Das Micropolygon Displacement sorgt für höchstdetaillierte Oberflächen durch Bump-Displacement- und Normal Maps. Der Viewport ermöglicht die Echtzeitanzeige von Bump und Normal Maps durch erweiterte Pixel-Shader. Als Zusatz zum normalen Viewport gibt es einen interaktiven Raytracer, der die Raytracing-Szene sofort anzeigt und interaktiv aktualisiert, während der Anwender an ihr arbeitet.

Wer jetzt noch Modo 103 kauft, zahlt 695 Dollar und erhält nach Erscheinen ein kostenloses Upgrade auf Modo 201. Der finale Preis für Modo 201 wird bei 895 Dollar liegen.

Noch in diesem Jahr plant Luxology, den Modo-Renderer als Stand-alone-Anwendung lauffähig zu machen, um ihn auch mit anderen 3D-Programmen verwenden zu können. Genauso möchte der Hersteller auch das Paint-Modul als Stand-alone-Applikation veröffentlichen.

Weiterführende Links:

  • Luxology modo 201

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