Zwei Erfolge bei „kurzundschön“ für Studenten

Gleich zwei Auszeichnungen des renommierten Filmwettbewerbs „kurzundschön“ gingen in diesem Jahr an Design-Studenten der Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fachhochschule Nürnberg. Sie studieren „Film und Animation“ bei Prof. Jürgen Schopper und nahmen die begehrten Auszeichnungen bei einer Gala in Köln entgegen. Der europaweite Nachwuchswettbewerb „kurzundschön“ fand bereits zum 10. Mal statt und lockte in verschiedenen Wettbewerbskategorien mit Geld- und Sachpreisen im Wert von 21.000 Euro.

Die Nürnberger Design-Studenten waren mit folgenden Beiträgen erfolgreich:

1. Preis für TV-Design

Der 1. Preis in der Kategorie „TV-Design“ ging an Sermin Kaynak, Claudia Rafael, Ingo Walde und Tobias Wiesner für „Penumbra“. Die vier Studierenden teilen sich das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. In der Jurybegründung heißt es: „Die Titelsequenz zu Penumbra hat die Jury durch die ideenreiche Verbindung von 3D- und 2D- Animation überzeugt – bei professioneller Produktionsqualität, generiert dieses Werk eine eigenständige Gesamt-Ästhetik. Virtuos werden narrative Elemente mit illustrativen Details kombiniert, welche in Verbindung mit dem pointenreichen Sound Track eine dichte Atmosphäre schaffen – man bekommt Lust auf den Film.“

Sonderpreis für besten Schnitt

Den AVID-Sonderpreis für den besten Schnittkonnte das Regie-Duo Jenny Meißner und Stefanie Schießl für „KAADA: Mainstreaming“ entgegennehmen. Ihr Preis ist die AVID-Software Xpress Pro im Wert von rund 1.900 Euro. Die Jury begründete den Preis wie folgt: „Wenn es die besondere filmische Leistung der Montage ist, die Zeit zu gestalten und Erzählung und Bild zu einer musikalischen Einheit zu verschmelzen, dann ist dies in Jenny Meißners und Stefanie Schießls Musikvideo „Mainstreaming“ auf hervorragende Weise gelungen. Ganz aus der zärtlichen Atmosphäre des Lieds von John Eric Kaada heraus entwickelt der Film in atmosphärisch sinnlichen Bildern und Kamerabewegungen die persönliche Eigenständigkeit einer poetisch-märchenhaft leichten Geschichte. Mittels sensibel dosierter Rhythmisierung von Einstellungsgrößen und –längen, die beinahe lehrbuchhaft daher rührt, dass die Montage integrativer Bestandteil der Inszenierung ist, entsteht ein organisch-spannungsvolles Spiel zwischen Realfilm und Animation, zwischen Mensch und belebter Natur, das berührt und über das Ende hinaus nachschwingt.“

Mit den Gewinnern freut sich Prof. Jürgen Schopper: „Sie haben gezeigt, wie man in kürzester Zeit witzige, fantasievolle, tiefgründige und schöne Geschichten erzählen kann. Herzlichen Glückwunsch!“

Weiterführende Links:

  • Georg-Simon-Ohm-Hochschule N

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