Screen Visions bringt LED-Banden ins Spiel

Stuttgarter begleiten TV-Pilotphase der neuen Sponsoringplattform
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Screen Visions aus Stuttgart modernisiert die Stadionwerbung mit LED-Banden. Seit der Fußball-Bundesliga-Rückrunde 2008 werden bei ausgesuchten Spielen der 1. und 2. Liga in enger Abstimmung mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) animierte Werbebotschaften auf LED-Banden getestet. Das Besondere: Es ist eine Testphase bis zum Ende der Saison. Bis dahin werden relevante technische Punkte der LED-Bande und die Auswirkungen innerhalb der TV-Berichterstattung vor allem bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten überprüft. Dabei wird kontrolliert, ob und welchen Einfluss die LED-Banden auf den Zuschauer ausüben. Bisher waren die LED-Banden nur in den für die TV-Kameras nicht sichtbaren Bereichen erlaubt.

Bereits vor Weihnachten wurden bei Testspielen in München verschiedene LED-Bandensysteme eingesetzt, letztmalig vor dem Bundesligastart am 26. Januar beim 1:1 im Lokalderby von 1860 München gegen Bayern München. Das dort eingesetzte LED-Banden-System ist ab sofort bei Screen Visions leihweise anmietbar und verfügt sowohl im Bereich der Bildauflösung mit 16 Millimetern als auch in der Bildansteuerung über die derzeit neueste Technik. Dies war auch der Grund für den Zweitligisten 1899 Hoffenheim, am 25. Januar beim Testspiel gegen Hannover 96 die LED-Banden seinen Sponsoren vorzustellen und die Möglichkeiten unterschiedlicher Animationen zu präsentieren. Bei den ersten Heimspielen des Hamburger SV gegen Hannover 96 sowie Borussia Dortmund gegen Schalke 04 wurden auf dem neuen LED-Banden-System die gesamte Palette der Bewegtanimationen gezeigt. In der Hamburger HSH Nordbank Arena kamen 90 Zentimeter hohe und 2,6 Meter breite LED-Banden zum Zug. Diese können je nach Kundenwunsch und Buchung über entsprechende Längen bis zu 300 Meter eingesetzt werden. Das auf der SMD-Technologie basierende Material erfordert eine größtmögliche Lichtstärke. Roger Rinke, Geschäftsführer von Screen Visions, erklärt: „Wichtig bei dem Einsatz der Banden ist, dass eine Lichtstärke von 5600 NIT verwendet wird. Daneben liegt das Hauptaugenmerk auf dem Bildprozessing, um eine hohe Qualität darstellen zu können.“ Bisher wurden die Banden in Deutschland in der Bundesliga nicht eingesetzt, da die DFL und die Fernsehanstalten sich dagegen ausgesprochen hatten. Nun will man den Versuch starten, dem Medium eine Nutzung in der Bundesliga einzuräumen, allerdings unter Einhaltung der strengen Rahmenbedingungen der Technik- und Bespielungsrichtlinie der DFL.

#LLED-Banden

Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland hinterher. In Spanien, Frankreich, England, Österreich und Schweden kommen die LED-Banden regelmäßig in den ersten Ligen zum Einsatz. In Großbritannien belegen bereits Studien eines Telekommunikationsunternehmens, dass die Aufmerksamkeit der Zuschauer bei LED-Banden das Achtfache gegenüber der konventionellen Bande beträgt. Nach Ansicht von Screen Visions birgt die animierte Werbebande weitere bisher nicht zu realisierende Vorteile wie die Tatsache, dass Bewegtbilder und somit mehr Markenwerte als nur Firmenlogo, -claim und -farben kommuniziert werden können. Für die Vereine nicht unerheblich: Die Menge der Sponsoreneinbindungen ist variabel und rein technisch können Werbetrailer bis zu 15 Minuten vor dem Anpfiff eines Spiels ausgetauscht oder ergänzt werden. Mit als wichtigsten Punkt, der für die LED-Bande spricht, sieht das Unternehmen in der Möglichkeit einer Interaktion. So könnten etwa Fan-Anfeuerungen, aktuelle Spielstände oder Namen bei Spielerwechseln zuschauerfreundlich eingeblendet werden.

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