Mehr als nur spielen: Serious Games

In zwei Sessions zum Schwerpunkt Serious Games thematisiert GAMEplaces International das Spielen jenseits von Amüsement.

Am 26. Mai steht die Messe Frankfurt einmal mehr im Zeichen der Gamebranche. Zwei der insgesamt sechs Workshops sind den so genannten Serious Games gewidmet. Diese „ernsthaften“ Spiele werden nicht zu Unterhaltungszwecken, sondern im Rahmen von Planungsaktivitäten oder Job- und Managementtrainings eingesetzt.

Mittels Serious Games lassen sich architektonische oder städtebauliche Maßnahmen, Wetter- und Umweltszenarien, insbesondere aber bestimmte Arbeitssituationen authentisch simulieren und virtuell durchspielen. Ein Beispiel für den praxisnahen und keinesfalls unterhaltsamen Einsatz von Serious Games sind die Einsatzsimulationen, mit denen die Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie Frankfurt am Main erfolgreich arbeitet.

Die für Schulungszwecke konzipierten Computerspiele zeichnen sich insbesondere

durch ihre Reproduzierbarkeit und Realitätsnähe aus; komplexe Situationen, die ein umgehendes Krisen- oder Katastrophenmanagement erfordern, lassen sich auf diese Weise effektiv üben und vor allem auswerten. Jens Stiegel, Leiter der Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie wird bei GAMEplaces International über seine Erfahrungen mit Serious Games berichten.

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Außerdem stellt das niederländische Studio E-Semble mit beispielsweise Diabolo VR eine solche, virtuelle Einsatzsimulation vor. E-Semble hat sich auf die Entwicklung interaktiver Simulationssysteme für Rettungsdienste spezialisiert; von der Entwicklungsarbeit, den Chancen und Potenzialen dieser Trainings-Spiele berichtet CTO Floris Jan van Brederode.

„Dass GAMEplaces International zum nunmehr zweiten Mal in Frankfurt stattfindet, spricht für die internationale Bedeutung der Game Branche in Hessen“, meint Christian Flory, Projektleiter für den Games-Bereich bei Hessen-IT, der Aktionslinie des Hessischen Wirtschaftsministeriums. Wie der Bereich Serious Games zeige, habe die allgemeine Akzeptanz von Computerspielen deutlich zugenommen, so Flory weiter. Nicht zuletzt aufgrund ihres hohen Innovationspotenzials ist die Gamesbranche

mittlerweile zu einem attraktiven Arbeitsmarkt avanciert. Dieser Tatsache trägt auch der in diesem Jahr erstmals und in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission ausgelobte ‚European Innovative Games Award‘ Rechnung.

Um aufzuzeigen, wie Interessierte den Einstieg in die Gamebranche schaffen und wie sich Karrierechancen optimal nutzen lassen, findet im Rahmen von ‚GAMEplaces International‘ auch ein Karriere-Workshop statt.

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