Trailer zu „Burn after reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?“

Ein Film von Joel Coen & Ethan Coen mit George Clooney, Frances McDormand, John Malkovich, Tilda Swinton und Brad Pitt / Kinostart am 2. Oktober 2008

„Burn after reading! – Nach dem Lesen vernichten!“ so eigentlich müsste die Anweisung für die Lektüre der Memoiren des suspendierten CIA-Agenten Ozzie Cox (John Malkovich) lauten. Doch daran denken die Fitnesstrainerin Linda Litzke (Frances McDormand) und ihr gutaussehender, aber etwas dümmlicher Kollege Chad Feldheimer (Brad Pitt) natürlich nicht im Traum, als sie zufällig eine CD mit dem offensichtlich brisanten Manuskript in der Umkleidekabine ihres Clubs finden.

Die beiden wittern das ganz große Geschäft mit den geheimen Staatsaffären. Dass aber ausgerechnet die Liebesaffären des sexuell umtriebigen Regierungsbeamten Harry Pfarrer (George Clooney) die Erpressungsversuche behindern würden, konnte natürlich niemand ahnen. Schon bald ist den Amateur-Erpressern eine ganze Horde diverser Geheimdienste auf den Fersen. Und dann kommen auch noch die Russen ins Spiel …

Eine CD mit offenbar höchst brisantem Geheimdienstmaterial; zwei Fitnesstrainer, die als Amateur-Spione das ganz große Geld wittern; ein doppelt gehörnter Ex-Agent, der urplötzlich Opfer erpresserischer Maßnahmen wird; seine Ehefrau, die ebenfalls mit harten Bandagen zu kämpfen versteht; ihr Liebhaber, der ebenso umtriebig wie verheiratet ist und sich dabei irgendwie beobachtet fühlt; und eine ganze Horde diverser Geheimagenten, die fest daran glauben, einer ganz großen Verschwörung auf der Spur zu sein … Wer verbrennt sich hier die Finger?

Nach ihrem mehrfachen Oscar-Triumph mit NO COUNTRY FOR OLD MEN kehren die Brüder Joel und Ethan Coen zurück mit einer ebenso unglaublichen wie skurril-satirischen Komödie. In BURN AFTER READING – WER VERBRENNT SICH HIER DIE FINGER? wird dabei mit nicht minder harten, wenn auch weitaus komischeren Bandagen als im letzten Film der Coens gekämpft. Und die Protagonisten sind dieses Mal u.a. amerikanische und russische Geheimagenten, Scheidungsanwälte, Regierungsbeamte, ein Schönheitschirurg und gleich mehrere liebeskranke Angestellte eines Fitness-Studios namens „Hardbodies“.

Um die Geschichte mit ihrem typisch lakonischen, tiefschwarzen Humor auf die Leinwand zu bringen, haben die Coen-Brüder, die in BURN AFTER READING wieder gemeinsam für Drehbuch, Regie und Produktion verantwortlich sind, ein herausragendes Ensemble zusammengerufen und zum Teil mit sehr fragwürdigen Frisuren versehen. Zu den Coen-Veteranen wie George Clooney (O BROTHER, WHERE ART THOU?; EIN (UN)MÖGLICHER HÄRTEFALL), Frances McDormand (u.a. FARGO), Richard Jenkins (u.a. THE MAN WHO WASN’T THERE) und J. K. Simmons (THE LADYKILLERS) gesellen sich mit Brad Pitt (OCEAN’S 11; BABEL), Tilda Swinton (JULIA; MICHAEL CLAYTON) und John Malkovich (BEOWULF; IN THE LINE OF FIRE) einige äußerst prominente Neuzugänge.

Mit BURN AFTER READING begeben sich Joel und Ethan Coen überdies filmisch auch erstmals in den „Dunstkreis der Macht“. Doch obwohl der Film in Washington, D. C., und Umgebung spielt und darin einige sehr, sehr dumme Personen auftauchen, ist darunter kein einziger Politiker zu finden. Und dennoch vermischt sich in dieser satirischen Komödie das Persönliche mit dem Politischen; selbstverständlich mit nicht zu erahnenden und zum Teil fatalen Folgen für alle Beteiligten.

Weiterführende Links:

  • Website zum Film

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