CeBIT 2009: Primera und PoINT erhöhen Effizienz bei Datensicherung

Entscheidende Verbesserungen hinsichtlich Automatisierung, Speicherkapazität und Geschwindigkeit realisiert.

Primera Technology stellt auf der CeBIT dem Fachpublikum ein neues Duplizier- und Drucksystem vor, mit dem Anwender von einem zentralen Rechner aus vier verschiedene Vervielfältigungsaufträge quasi gleichzeitig in Arbeit geben können. Möglich macht dies die Kombination aus der PoINT-Software Publisher NG und vier an den PC angeschlossenen Primera-Geräten. Unter Verwendung von Blu-ray Discs und vier Brenn- und Drucksystemen des Typs Disc Publisher XRP mit je zwei Laufwerken können damit in einem einzigen Arbeitsvorgang bis zu 400 optische Medien mit einer Speicherkapazität von 25 Gigabyte (Single-Layer) oder 50 Gigabyte (Double-Layer) gebrannt werden. Primera-Geschäftsführer Andreas Hoffmann nennt drei maßgebliche Veränderungen bei der Sicherung von Daten: „Unternehmen erhöhen mit dieser Lösung den Grad der Automatisierung, manuelle Zwischenschritte fallen weg. Zum anderen wird die Speicherkapazität signifikant erhöht – und schließlich läuft der Datensicherungsprozess wesentlich schneller ab als früher.“

Für die Sicherstellung des hohen Automatisierungsgrades sorgt die NG-Software von PoINT, die Primera exklusiv zur Verfügung gestellt wurde. Die so genannte Load-Balancing-Funktionalität entscheidet selbstständig, welches der vier angeschlossenen Geräte unter Auslastungsgesichtspunkten am besten für den aktuellen Auftrag geeignet ist und leitet diesen dann automatisch an das ausgewählte System weiter. „Dabei können allerdings immer nur ganze Jobs vergeben werden, die Aufteilung eines Auftrages an mehrere Geräte funktioniert hingegen nicht“, stellt Andreas Hoffmann klar. Geeignet ist das neue System für größere Unternehmen oder Abteilungen, die einen entsprechend große Mengen an Daten verarbeiten müssen. Ein Anwendungsbereich ist beispielsweise die Archivierung von Informationen, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften für gewisse Zeit aufbewahrt werden müssen, aber nicht im täglichen Geschäft benötigt werden.

„Daneben erhöht das System die Flexibilität eines Unternehmens, wenn es um Brenn- und Druckaufträge geht“, so Andreas Hoffmann weiter. „So können jetzt beispielsweise Firmenpräsentationen für das Marketing in Auftrag gegeben werden, während auf einem anderen Brennroboter noch die Archivierung läuft. Und das System wählt ohne menschliches Zutun das Gerät aus, das gerade freie Kapazitäten hat.“

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