Südtirol im Frühling: Film, Festival, Förderung

Dreharbeiten "Das heilige Land Tyrol" im Passeiertal - 23. Bozner Filmtage - Hoffnung auf eine Südtiroler Filmförderung

Am vergangenen Sonntag gingen nach fünf Tagen die Bozner Filmtage zu Ende. Zum 23. Mal lockte ein interessantes und vielseitiges Programm Publikum, Gäste und Journalisten in Südtirols Hauptstadt. Insgesamt liefen fünf vom FFF geförderte Filme im Programm, darunter der Eröffnungsfilm Alle Anderen, den Maren Ade dem Publikum vorstellte und zum Abschluß John Rabe, der am Vortag mit vier deutschen Filmpreisen, den „Lolas“, ausgezeichnet wurde.

Beim schon traditionellen Empfang des FFF konnte Prof. Dr. Klaus Schaefer vor der Aufführung von Die Frau des Anarchisten auch die zahlreichen bayerischen Festivalteilnehmer begrüßen, wie den Intendanten des BR, Prof. Thomas Gruber, der als Koproduzent bei vielen Filmen beteiligt ist. Maren Ade, Michael Verhoeven, Peter Sehr, Marie Noelle und Peter Goedel waren in diesen Tagen Gast bei den Filmtagen und präsentierten ihre Filme dem aufgeschlossenem Publikum.

Nicht in Bozen, sondern in dem nahe gelegenem Passeiertal fanden zeitgleich die Dreharbeiten des FFF-Abschlussfilms von Philipp J. Pamer „Das heilige Land Tyrol“ statt. Produzent Florian Reimann, Koproduzentin Natalie Lambsdorff vom BR und Förderer Klaus Schaefer konnten die zahlreichen Pressevertreter und Unterstützer aus dem Land Tirol am Set begrüßen. Mit der Landesrätin für Kultur, Frau Dr. Kaslatter-Mur, ergab sich dabei auch ein Gespräch über den Aufbau einer Südtiroler Filmförderung.

Besonders intensiv wurde die Diskussion zum „Filmfonds Südtirol“ am Donnerstag, 23. April im Festivalkino Capitol geführt. Produzent und Regisseur Andreas Pichler, Präsident der FAS, Filmverband Südtirol, führte durch die Pressekonferenz, an der auch der international renommierte Produzent Karl Baumgartner teilnahm. Dr. Ulrich Stofner, Direktor der BLS, Business Location Südtirol, zeigte sich aufgeschlossen und versprach angeregt von den Teilnehmern, als zusäzliche Information sich umfassend über die Arbeit des FFF Bayern zu informieren.

Für Dr. Klaus Schaefer ist „Südtirol filmisch im Aufbruch. Festival, Kreative und die Filmschule Zelig sind ein Nährboden, auf dem sich mit Hilfe des Landes Südtirol eine lebendige Filmszene weiter entwickeln kann“. Der FFF wird gern im Sinne der langjährigen guten Verbindung zwischen Bayern und Südtirol mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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