Das INCAS 3D Forum in Düsseldorf sorgt für neue Impulse

Sechs renommierte und preisgekrönte Referenten aus verschiedenen Bereichen der 3D Produktion stellen am 28. August wegweisende Projekte und Technologien vor, die den Teilnehmern neue Perspektiven für Ihre Kreativarbeit aufzeigen.

In der halbtägigen Vortragsveranstaltung mit angefügter Messe werden Interessenten kostenfrei auf unterhaltsame Art in die dritte Dimension geführt. Die Veranstaltung beginnt am Freitag, den 28. August um 12 Uhr mittags in dem Theatersaal des „Malkasten“ in zentraler Lage in Düsseldorf, Jacobistraße 6a. Die Themen erstrecken sich dabei über online und offline 3D Präsentationen mit Echtzeittechnologie, sowie den neuesten Trends in der 3D Animationen und Visualisierung.

Renommierte und preisgekrönte Referenten stellen in ihren Vorträgen verschiedene Anwendungen und Best-Practice Beispiele vor, die den Teilnehmern die Möglichkeiten und den Stand der Technik in der Präsentation, der Visualisierung und in Userinterfaces vorstellen. Der scheinbare Widersinn: Unsere Monitore und Touch-Screens werden immer flacher – durch intelligente räumlich wirkende Abbildungen und Animationen gewinnen wir dennoch an Tiefe. Dreidimensionales Sehen und Agieren ist uns zwar naturgegeben, hält aber erst allmählich Einzug in die Benutzeroberflächen und Anwendungen, da die Simulation von Tiefe eine besondere Herausforderung an unsere Kreativität und die verwendete Hardware stellt.

Der Erfolgsmoderator Carl Naughton führt die Teilnehmer durch den Nachmittag, an dessen Abschluss noch Sachpreise im Wert von mehr als 10.000 Euro an alle Besucher verlost werden. In den Pausen erhalten die Teilnehmer an verschiedenen Informationsständen der Sponsoren Kontakt zu den Referenten, Informationen und Materialien. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei, eine online-Anmeldung ist jedoch unter www.incas-training.de/3dforum erforderlich. Einlass ist am 28. August ab 12.00 Uhr, das Ende ist für 17.15 Uhr vorgesehen.

Die Referenten:

• Carlo Blatz, Powerflasher – „Userexperience in der dritten Dimension“

• Dirk Krause, Pixelpark – „Erlebniswelten in Unity 3D“

• Marc Potocnik, renderbaron – „Cinema 4D – Automotive 3D für Action und Event“

• Überraschungsgast – „Cinema 4D – ???“

• Jens Lange, stereolize – „Echtzeit 3D Präsentationen mit Ventuz 2008“

• Christian Kuntze, *ckMEDIA – „Radar Touch – Multitouchtechnologie für 3D Interaktion“

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In den Vorträgen werden somit über Adobe Flash, Unity3D, Maxon Cinema4D und Ventuz Professional 2008 einige der spannendsten Technologien aus dem aktuellen 3D Produktionsumfeld beleuchtet und verschiedene Strategien aufgezeigt, die individuellen Ziele zu erreichen.

Das Akronym 3D ist recht überstrapaziert, daher zunächst ein paar klärende Sätze, um die Themen besser einordnen zu können: Dreidimensionales Sehen mit menschlichen Augen ist eigentlich nur durch einen recht komplexen Vorgang in unserem Gehirn möglich. Jedes unserer beiden Augen erzeugt ein separates Bild, die sich aber weitestgehend überlappen. Eine dreidimensionale Wahrnehmung erfolgt somit über beidäugiges, stereoskopisches Tiefensehen.

Es stehen aber noch eine Vielzahl anderer Mittel zur Verfügung (die unser Hirn nutzt) um Tiefeninformationen zu erhalten: Perspektive, relative Größe, Verdeckung, das Abflauen von Farben auf Objekten in größerer Entfernung, Bewegungsparallaxe etc.

Dreidimensionale Darstellungen wirken am plastischsten, wenn alle von unserem Hirn in der Realität verwendeten Methoden auch virtuell vom Computer simuliert werden.

Um das zu perfektionieren, muss somit eigentlich auch jedem Auge ein eigenes Bild „eingespielt“ werden. Das erste Stereoskop, das so etwas leistet, gab es bereits vor 170 Jahren! Jeder hat sicher schon mal im Kino oder vor der Mattscheibe mit einer farbigen Pappbrille gesessen und mithilfe des „Anaglyphenverfahrens“ ein Aha-Erlebnis gehabt.

Bis heute bleibt diese Form des stereoskopischen 3D Sehens jedoch eher eine Randerscheinung, die jedoch im aktuellen Trend der neuen 3D Kinos und 3D Filmproduktionen wieder Aufwind erhält. Jedem Auge eine eigene separate Bildinformation zukommen zu lassen ist technisch aufwendig und daher immer noch zu teuer für den wirklichen Massenmarkt… auch wenn es Anzeichen für eine Wende gibt.

Nach dem aktuellen Stand der Technik gilt es jedoch zunächst noch, alle anderen Methoden zur Erzeugung eines Tiefeneindrucks optimal zu nutzen. Präsentationen und Darstellungen können auch ohne stereoskopischen Eindruck sehr plastisch wirken, indem die anderen bereits

erwähnten Effekte perfektioniert werden. Von hier wäre es dann ohnehin nur noch, geeignete Hardware vorausgesetzt, ein kleiner Schritt.

In den sechs Vorträgen werden verschiedene Technologien betrachtet, die auf Basis dieser Erkenntnisse für verschiedene Zielsetzungen die jeweils optimalen Ergebnisse liefern. Die Vorträge sind nach diesen Zielsetzungen gestaffelt: Mit dem Vortrag von Carlo Blatz, CEO der Powerflasher und einem der Vorreiter der deutschen Flash Szene, wird mit Adobe Flash eine ausgereifte Webtechnologie zur Erstellung von dreidimensionalen Websites genutzt.

Mit dem Vortrag von Dirk Krause, Technical Director der Pixelpark AG, kommt Unity3D zum Einsatz, das seine Stärken im Bereich seiner Echtzeitfähigkeiten ebenfalls im Web ausspielen kann.

Mit den beiden Referenten im Mittelteil werden Arbeiten präsentiert, die zum Großteil mit Maxon Cinema4D erzeugt worden sind. Neben einem Überraschungsgast wird hier Marc Potocnik von renderbaron wegweisende Projekte aus dem Automotive-Bereich präsentieren.

Mit Ventuz 2008 schließen sich ein Vortrag und eine Präsentation an, deren Schwerpunkt auf den Möglichkeiten der 3D-Echtzeit Darstellung und Präsentation liegen. Jens Lange von der stereolize präsentiert die immensen Möglichkeiten, die sich hier mit Ventuz ergeben.

Abschließend wird von Christian Kuntze eine Eigenentwicklung im Multitouchbereich vorgestellt, die die gesamte Bühne in einen Touchscreen verwandelt.

Weiterführende Links:

  • INCAS Training GmbH & Co. KG

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