Highlights des Munich International Short FIlm Festivals

Auch in diesem Jahr bietet das MUNICH INTERNATIONAL short film festival in der Kinowoche vom 17. bis zum 23. Juni im Gloria Palast am Stachus die perfekte Einstimmung auf das „große“ Filmfest München, das ihm ab dem 25. Juni folgt.

Im Internationalen Wettbewerb konkurrieren 35 Filme aus 27 Ländern, die allesamt noch nie in Bayern gezeigt wurden, um die Gunst des Publikums. Der Film mit den meisten Zuschauerstimmen erhält den mit 1.000 Euro dotierten „strasserauf Publikumspreis“, der in diesem Jahr erstmals vom Ökostromanbieter strasserauf gestiftet wird. Unterstützt wird das Festival von der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München, dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München sowie den Firmen Bavaria Film, Kodak, Philips, B2BTrip und NH Hoteles.

Die Filme dieses Internationalen Wettbewerbs werden in fünf Programmen präsentiert, die sich an den fünf Geschmacksrichtungen orientieren:

Im Programm SWEET, mit dem das Festival am Donnerstag um 19 Uhr beginnt, laufen sieben Kurzfilme rund um Liebe und Lebens-freude. Dieses Motto spiegelt beispielsweise die Romantic Comedy HOW I MET YOUR FATHER wieder. Es ist eine Kennenlern-Geschichte, die ein Paar ihren Kindern niemals erzählen würde.

In LAS PELOTAS beschreiten zwei fußballbegeisterte Väter drastische Wege, um das Glück ihrer Familien zu sichern. Unerwartete Freuden und neue Freundschaften werden in ARIE entdeckt, als der Kanarienvogel eines Eigenbrödlers das Zeitliche segnet.

SOUR präsentiert Filme, die sowohl schwer als auch leicht sind, trübsinnig und hoffnungsvoll, melancholisch und bitterböse. So erzählt die Animation A FAMILY PORTRAIT von dem Fototermin einer Familie, der fürchterlich missrät, als Geheimnisse und Eifersüchteleinen zu brodeln beginnen. SOUR schmeckt auch die schwarze Komödie CAN WE TALK?, in der Vince mehr bekommt als ihm lieb ist, als er seine Freundin wieder einmal verlässt.

BITTER mutet dem Publikum einiges zu, denn die Filme dieser Programmreihe haben kein Happy End. Das thematische Spektrum der Filme reicht von der psychologischer Betrachtung tragischer Helden bis zum Verlust von Zuversicht und Glauben an die eigene Zukunft – wie etwa in RITA oder dem Kurzfilm-Gewinner des Silbernen Bären der Berlinale 2010 THE DESCENT.

Das Programm SALTY verbindet Salz auf unserer Haut. Wie etwa in der sich rasch entwickelnden Romantic Action Comedy THE GODMOTHER: Rosella Wu wird von ihrer herrischen Mutter überzeugt, einen Profikiller zu engagieren, der sich um Rosellas Ehemann Danny kümmern soll. Der Romanic Thriller THE NEW TENANTS gewann 2010 einen Oscar und erzählt von zwei Männern, die den schlimmsten Tag ihres Lebens bewältigen müssen.

Letztlich versammelt UMAMI eine weniger be-, aber gleichermaßen anerkannte Geschmacksrichtung: Unbekanntes, Ungewohntes und Außergewöhnliches, das starken Eindruck hinterlässt. So wie etwa der Experimentalkurzfilm A SMALL ANATOMY OF THE IMAGE, in dem fremdartige Kreaturen aus wächsernen Körpern kreiert werden. Oder der Film STILL BIRDS, in dem sich der Zuschauer in einer von einer Umweltkatastrophe zerstörten Welt wieder findet, in der die Sprache auszusterben droht.

Alle Filme des Internationalen Wettbewerbs sind mit englischen Untertiteln versehen.

Zudem zeigt das Festival die Gewinnerfilme des Deutschen Kurzfilmpreises und im Programm FRIENDS & FAMILY Werke von Mitgliedern der Münchner Filmwerkstatt und befreundeter Filmemacher.

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