Kooperation zwischen Cologne Game Lab und ifs internationale filmschule köln

Ab Herbst 2010 bietet das CGL den künstlerisch-wissenschaftlichen Masterstudiengang »Game Development and Research« an. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 1. Juli.

Film und Videospiel sind die Leitmedien in audiovisueller Kunst und Unterhaltung. Die erfolgreiche ästhetische und inhaltliche Annäherung von Games und Film in aktuellen Spieletiteln wie etwa »Heavy Rain« beweist, dass eine Verschmelzung von beiden Medienformen zukunftsweisend ist. Bekannte Akteure der Branchen wie zum Beispiel Filmemacher James Cameron oder Gamedesigner Chris Roberts pendeln

heute zwischen beiden Medienformen. Impulse für die Erschließung gemeinsamer Märkte und Wachstumsfelder können schon in der Ausbildung gesetzt werden. Aus diesem Grund wollen ifs internationale filmschule köln und das Cologne Game Lab in Zukunft verstärkt kooperieren.

Schon bei der Gründung des Cologne Game Lab (CGL) durch Gundolf S. Freyermuth (Professor für Angewandte Medien, ifs internationale filmschule köln) und Björn Bartholdy (Professor für Audiovisuelles Design, KISD Köln International School of Design) an der Fachhochschule Köln im Herbst 2009 engagierte sich die ifs als Kooperationspartner. Nach erfolgreicher Projektförderung durch Medien.NRW wollen CGL

und ifs den Wissensaustausch zwischen Film- und Gamesbranche nun gezielt fördern und die plattformübergreifende Entwicklung narrativer Inhalte vorantreiben.

„Interaktive Audiovisionen also z. B. Videospiele oder non-lineare TV-Formate sind interessante Arbeitsfelder für unsere Absolventen“, erklärt Simone Stewens, Geschäftsführerin der ifs. Mit den Postgraduierten-Programmen „Mobile Animation Content“ und „Digitale Bildgestaltung“ experimentiert die ifs bereits in diesem Feld. „Grundelemente digitaler Spiele wie Interaktivität oder etwa audio-visuelle

Simulationen prägen schon heute unser Leben und werden die Gesellschaft in Zukunft verändern“, meint Björn Bartholdy.

Kreative aus allen Bereichen hätten jetzt die einzigartige Gelegenheit, entscheidende

Weichen zu stellen und wichtige Anfänge aktiv mit zu gestalten. Gundolf S. Freyermuth setzt auf Synergien: »Die Filmbranche baut auf über 50 Jahre Erfahrung in der Ausbildung – viele Mechanismen lassen sich auch auf die Gamesbranche übertragen«. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema »What Game Education Can Learn from Film Education (and vice versa)« wollen CGL und ifs im August auf der GDC Europe, der größten Spieleentwickler-Fachkonferenz im europäischen Raum, gemeinsam mit namhaften Vertretern aus beiden Branchen die Zukunft der Ausbildung für lineare und non-lineare Audiovisionen ausleuchten.

Ab Herbst 2010 bietet das CGL den künstlerisch-wissenschaftlichen Masterstudiengang »Game Development and Research« an. Neue Erzählformen wie z. B. das »Interactive Drama« spielen hier eine große Rolle. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 1. Juli.

Weiterführende Links:

  • Weitere Infos

Kommentar schreiben

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.