SIGGRAPH 2010: Houdini 11

Die beliebte Side Effects –Software bringt in der elften Version Verbesserungen der Produktivität, unter anderem ein neues Fluids-Solver-Modul und einen neu aufgebauten Shader-Workflow.

Der FLIP fluid solver ist bis zu 70 mal schneller und greift dafür auf das Particle-System zurück, sagt Kim Davidson, die Chefin von Side Effects Software. Für dynamisches Zerbrechen kommt ein neuer Algorithmus zum Zug, der auf Voroni basiert. Die Beleuchtung und das Shading können in der neuen Version auch interaktiv vorgenommen werden, und sind sofort sichtbar. Das neue Interface soll ebenfalls Stolpersteine der letzten Generation beseitigt haben und schnelleres Arbeiten – unter anderem mit Bezier-Kurven in den Netzwerk-Editoren – erlauben.

Hochinteressant ist auch der Lizenz-verkaufs-ansatz von Houdini. Neben einer „Vollversion“ (Houdinis Escape, ca. 1200 US-Dollar und Houdini Master, ca 6.700 US Dollar) und einer Learning Edition (Kostenfrei, ca. 100 Dollar für HD-Möglichkeit) gibt es Houdini jetzt auch im Abonnement. Hier kann man für ein Jahr das Programm Abonnieren, und benötigt so am Anfang eine wesentlich geringere Investition –Houdini Master gibt es dann bereits ab 4.600 Dollar.

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