Resolve 10

Neue On-Set-Tools, mehr Editing, OpenFX-Plugins und mehr: Resolve 10 von Blackmagic Design wird zum Klassenbesten.
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Wer gerade auf der NAB ist, sollte vielleicht mal bei Blackmagic Design vorbei spazieren – Resolve 10, welches in der zweiten Jahreshälfte verfügbar sein wird, wurde insbesondere bei Onset-Tools, der Anbindung an verschiedenste Workflows und eine Schnittstelle für OpenFX-Plugins erweitert.

Allgemein ist Resolve 10 ein Riesen-Update. Neben OpenCL Support für AMD-GPUs unter Windows ist eins der interessantesten Features mit Sicherheit „Resolve Live“, womit „Live“ gegradet werden kann, was per SDI reinkommt – und die Einstellungen, die man dort trifft, werden mit Metadaten und Stills als Snapshots gespeichert.  Also kann man – zumindest laut Herstellerangaben, wir haben das noch nicht getestet – live von der Camera herunter graden, und nach dem Shoot werden die Mediadateien verknüpfen. Man könnte sogar hier Node-basiertes Material verschiedener Größe hier bereits einsetzten, und so „Farbtests“ des Materials schnell und einfach bereits am Set durchführen. Die Potentielle Abstimmungserleichterung zwischen Set, Postpro und Produktion können Sie sich vorstellen.

Editing

Resolve wächst weiter – mit Multitrack Video- und Audio-Editing, Clip Trimming, Crawl Titels, Compound Clips,3 oder 4-Punkt “ Fit-to-fill-Editing, Videoeffekten, XML und AAF Roundtripping, eingebauten Generatoren für Testmuster und stereoskopischem Editing macht sich Resolve auf den Weg, zum Allzweckmesser des Finishing zu werden.

Color Correction

Ab nun können,  zumindest laut Black Magic Design, eine unbegrenzte Menge an OpenFX-Plugins auf jeden Clip geworfen werden, genauso wie “Power Windows”, die nun auf jeden Node in Beliebiger Anzahl angewendet werden können.

Wem die Power Windows zusagen, der wird sich über das neue „Gradient Power Window“ freuen, sowie Power Window Presets, welche die Verknüpfung mehrerer Windows erlauben.  TrackingInformationen können einfach per Copy/Paste zwischen den Windows ausgetauscht werden.

Beschränkt auf die Vollversion von Resolve (einen Link zur Vergleichsliste finden Sie weiter unten) sind folgende Funktionen:

• Motion Effects Palette

• Chrominance Control für Spatial Noise-Reduction

• Temporal Noise Reduction

• Motion Blur

• Keyframe Timeline Metadata wird nun mit den Gallery Stills zusammen gespeichert

Dazu kommen viele weitere Verbesserungen für Handling, Anwendung und aufgebohrte und verbesserte Tools und Funktionen.

Media Support und Finishing

Der Media Support wurde ebenfalls überarbeitet – vom Display (jetzt mit Side-by-Side Audiowaveform und VU Display), Audio-Video-Matching von Dailies per Timecode und Log ACES Support, also Sony Slog2 IDT und Canon 500 IDT- Was das bedeutet, Lesen Sie in der DP Ausgabe mit dem Schwerpunkt “Grading”, die am 29. Mai erscheint.  Beim Delivery sind nun Audiotracks in der Timeline sichtbar, für DCPs wird JPEG2000 unterstützt, weiter Render Resolution Templates sind mit an Bord, und sogar wer bereits eine easyDCP-Lizenz hat, der kann diese gleich anbinden. (Mehr zu easyDCP in einer der nächsten Ausgaben der Digital Production). Alle Features – alt und neu finden Sie beim Hersteller unter: Resolve Compare

Und wer sich Demo und Handling im Video anschauen will: Die Kollegen von FreshDV hatten eine Kamera vor Ort.

NAB 2013 – Davinci Resolve and Scopes from FreshDV on Vimeo.

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