News-Update: Schon nach kurzer Zeit ist die Version 1.1 von Natron erschienen. Das Update 1.1 sorgt für mehr Stabilität und auch an der Bedienung wurde gefeilt, vor allem im Roto-Node und im Curve-Editor. Auch die Wacom-Unterstützung wurde ausgebaut und neue Nodes kamen hinzu, beispielsweise Add, Multiply, Gamma, ColorConvert, SharpenInvDiff und SharpenShock.
Nachdem das Natron-Team das Compositing-Tool einige Monate lang getestet und entbuggt hat, ist jetzt Version 1.0.0 der Open-Source-Software erschienen. Natron ist sowohl für Linux, Windows, FreeBSD als auch OSX erhältlich. Von der Arbeitsoberfläche her sieht Natron dem kommerziellen Comp-Tool Nuke von The Foundry aufgrund des nodebasierten Konzeptes recht ähnlich.
Version 1.0
Features, die in Version 1.0.0 hinzugekommen sind, sind Python 3 Scripting, Optical Flow und eine G’mic-Integration. Der Image Processing Framework, der hunderte von Effekte enthält, wird allerdings als separates OpenFX-Plug-in herausgebracht werden, nicht zusammen mit der Natron-Lizenz.
Weitere Features
Neue Features von Natron in dem Release sind die jetzt verketteten Transform-Effekte wie CornerPin, Dot oder Switch sowie eine anpassbare Größe der Schrift und der Applikation selber. Auch das Caching-Verhalten wurde bearbeitet, sodass die Software jetzt wesentlich schneller arbeiten soll.
Über den neuen HSVTool-Node lassen sich jetzt Farbe, Sättigung und Helligkeit anpassen. Auch die Track- und Roto-Features wurden erheblich verbessert. Mit einem neuen Tab lassen sich Plug-ins jetzt organisieren und aktivieren oder deaktivieren.
Die komplette Natron-Feature-Liste finden Sie hier.
Hier eine Einführung in das Nodal Compositing mit Natron 1.0 unter Ubuntu 15.04 Linux:
In dieser Demo zeigt Francois "Coyhot" Grassard die Integration von Blender und Natron:
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