Psyops Cryptomatte-Tool ist Open Source

Mit dem Creation Tool von Psyop lassen sich ID Mattes auf der Basis von Organisationsinformationen wie Namen und Materialien, die schon beim Rendern vorhanden sind, automatisch erstellen.
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Zusätzlich supportet das Tool Motion Blur, Transparenz und Depth of Field, was es zu einer Komplettlösung für die Mattes-Problematik macht. So können Arnold-Nutzer nun auch zu Hause Cryptomattes kreieren, was bislang Psyop-Mitarbeitern studiointern vorbehalten war.

Zusammen mit dem Open-Source-Shaders-Set von Anders Langlands, AlShaders für Arnold, hat Psyop-Artist Jonah Friedman seit der Siggraph im letzten Jahr daran gearbeitet, Leute für das „Cryptomatte Commitee“ zu gewinnen. Dieses hat sich seitdem zur Aufgabe gemacht von Cryptomatte einen Open Standard zu entwickeln. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Mission ist Anders der erste, der auf 3D-Seite Cryptomatte in ein Open Set von Shadern implementiert hat. Darüber hinaus kann Cryptomatte auf Compositing-Seite derzeit in Nuke verwendet werden.

Durch den Open-Source-Weg hofft Friedman, dass zukünftig Implementierungen auch für andere Renderer und Compositing-Pakete entstehen.

Hier können Sie Cryptomatte auf GitHub herunterladen.

Über Psyop: Das Studio besitzt Standorte in Los Angeles, New York City und Vancouver und arbeitet an 3D-Projekten in den Bereichen Werbung, VR & AR, Film & TV sowie Games.

Auch Cinesite benutzt übrigens im Rendering und Compositing diese praktische ID-basierte Arbeitweise, um Zeit und Artist-Nerven zu sparen. Allerdings natürlich die selbstentwickelte Variante. Für „Independence Day 2: Wiederkehr“ in der nächsten DP-Ausgabe wird VFX-Supervisor Holger Voss darüber berichten.

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