Intel: Neuer Open Image Denoiser

Und jetzt mischt auch Intel mit: Der neue Open Denoiser ist im Gegensatz zur Nvidias OptiX Denoiser auch mit anderer Hardware kompatibel.
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Intel kündigte bereits auf der SIGGRAPH 2018 an, eine neue Open Image Denoise library zu entwickeln. In diesem Zuge ist das Unternehmen auch der Academy Software Foundation beigetreten. Nun ist der Quellcode zu dem Projekt auf Github veröffentlicht: Open Image Denoise erweitert damit das Intel Rendering Framework, zu dem auch die Embree Kernels, der Raytracing-Renderer OSPRay und der Software Rasterizer OpenSWR gehören.

Intel Open Image Denoise

Wie auch bei anderen bekannten Denoisern, filtert die Software das Rauschen aus gerenderten Bildern, die mit Raytracing Methoden erstellt wurden, und reduziert somit die Anzahl der erforderlichen Abtastwerte pro Pixel. Open Image Denoise baut intern unter anderem auf der Math Kernel Library für Deep Neural Networks (MKL-DNN) auf. Wie auch beim bekannten GPU Gegenstück OptiX von Nvidia verwendet das System somit Deep Learning Algorithmen, um das Denoising zu verbessern. Beispielhafte Testläufe hat Intel in dieser Galerie angelegt – jedoch gibt es dabei noch keine genaueren Daten zur Geschwindigkeit des Denoising Prozesses.

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Anforderungen & Download

Im Gegensatz zu OptiX soll Intel’s Denoiser aber auch mit CPUs kompatibel sein, die nicht von Intel selbst stammen. Die Anforderungen für sowohl Windows, Linux oder Mac sind dabei eine CPU mit SSE4.2 Support, sowie eine 64-bit Architektur – AMD Prozessoren wären somit auch kompatibel. Der bereits kompilierte Open Image Denoiser ist aktuell als Apache 2.0 Lizenz in der Beta-Version 0.8 hier erhältlich und lässt sich auch unabhängig von Intels Rendering Framework nutzen. Der Quellcode auf Github ist hier zu finden.

Weitere Informationen: Zur OIDN Website

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