Leopard ist im Handel

Apple hat am Freitag die Neuauflage des Betriebssystems Mac OS X für die Macintosh-PCs in den Handel gebracht. Die Neuversion «Mac OS X 10.5» war unter dem Code-Namen «Leopard» mit Spannung erwartet worden.

Microsoft, das mit dem Windows-Betriebssystem den PC-Markt weltweit dominiert, hatte im Januar das neue Vista-Betriebssystem herausgebracht. Zum Auslieferungsstart von «Leopard» hatte Apple einen stark gestiegenen US-Marktanteil von 8,1 Prozent, da das Unternehmen mit seinen PCs ein glänzendes Comeback verbucht hat. Weltweit stand der Anteil deutlich über der kritischen Schwelle

von drei Prozent.

Die Auslieferung der neuen Betriebssystem-Version gestaltete sich für Apple-Verhältnisse ungewohnt schwierig. Da Apple-Chef Steve Jobs im vergangenen Jahr alle verfügbaren Entwickler-Kapazitäten auf die Programmierung des iPhone-Handys ansetzte, kam «Leopard» mit viermonatiger Verspätung in den Handel. Apple preist «über 300 Verbesserungen» des neuen Systems an und betont mit einem Seitenhieb auf den Konkurrenten Microsoft, dass alle «Leopard»-Käufer für 129 Euro die «Ultimate»-Version bekämen. Microsoft bietet sein neues System Windows Vista in verschiedenen Versionen an, wobei die «Ultimate»-Variante bis zu 500 Euro kosten kann.

Unter den vielen Neuerungen des Mac-Systems «Leopard» ragt vor allem die Datensicherungslösung «Time Machine» hervor. Sie legt nicht nur permanent Sicherungskopien der Daten auf einem externen Laufwerk an, sondern ermöglicht auf eine besonders einfache Art, verloren geglaubte Dateien wieder aufzustöbern.

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