Perforce: Zuverlässiges Versionsmanagement gewinnt für Games-Industrie an Bedeutung

Perforce Software, der kalifornische Anbieter des Versionsmanagement-Tools Perforce beteiligt sich an der diesjährigen Games Convention Developer Conference (GCDC) als Silber Sponsor mit einem eigenen Stand.

Das Unternehmen zeigt vom 18. bis 20. August 2008 in Leipzig unter anderem die graphische Oberfläche Perforce Visual Client, die Spieleentwicklern noch mehr Bedienkomfort bei der parallelen Spieleentwicklung bietet. 17 der weltweit Top 20 Spielehersteller nutzen Perforce, um die Entwicklung innovativer Games für Playstation 3, XBOX 360 und Wii voranzutreiben. Mit der Möglichkeit, Projekte lückenlos zu verfolgen und strukturiert zu managen, parallel an gleichen Objekten zu arbeiten und eine Vielzahl von Versionen ein und desselben Releases intelligent per Inter-File-Branching zu verwalten, behalten Unternehmen stets den Überblick und können Videospiele ohne Verspätung auf den Markt bringen. Der Perforce-Stand auf der GCDC trägt die Nummer A12.

Die Hersteller von Videospielen und Konsolen verzeichnen eine noch nie dagewesene Nachfrage. Der Wettbewerb steigt, Spiele-Entwickler müssen in immer kürzeren Abständen neue Produkte auf den Markt bringen. Die Technologie, die in den Konsolen der dritten Generation (XBOX 360, Wii, Playstation 3) steckt, erreicht einen neuen Standard bezüglich Rechenleistung, Graphik und Detailreichtum. Die Kehrseite der Medaille: Der Umfang an digitalen Daten, sogenannten Digital Assets bestehend aus Quellcode, 2D- und 3D-Modellen, Video- und Tonsequenzen, welche bei der Entwicklung entstehen, wächst signifikant. Unverändert bleiben die immer wieder auftauchenden Probleme: Welches Release ist an wen ausgeliefert worden? In welchem Release ist der Fehler, den der Spieletester gemeldet hat, behoben worden? Ist er überhaupt schon behoben worden? Welche Sequenzen sollen in den nächsten Release aufgenommen werden? Tools für das Versionsmanagement sind aus der modernen Spieleentwicklung nicht mehr wegzudenken. Alle am Entwicklungsprozess beteiligten Personen wie Projektmanager, Architekten, Entwickler und Tester erhalten einen rollenspezifischen Einblick und Zugriff auf die zentral zur Verfügung gestellten projektkritischen Daten. Mit dem Einsatz von Tools zum Branching und Merging kann gleichzeitig in verschiedenen Entwicklungspfaden oder Branches entwickelt werden, anschließend werden sie in den Hauptzweig zurückgeführt.

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Timo Ullmann, Geschäftsführer von Yager Development aus Berlin hierzu: „Die Entwicklung eines Videospiels für zwei oder drei Spieleplattformen gleichzeitig ist an sich schon umfangreich. Die technischen Möglichkeiten der aktuellen Konsolen haben jedoch zur Folge, dass der Datenbestand für ein einziges Spiel gegenüber früheren Produktionen leicht auf das 6- bis 8-fache wächst. Das bringt viele Versionsmanagement-Tools an ihre Leistungsgrenze. Durch den Einsatz von Perforce haben wir die Möglichkeit mit den gestiegenen Anforderungen Schritt zu halten.“

Bequeme Verwaltung unterschiedlicher Software-Releases

Als preisgekröntes System für das Software-Konfigurationsmanagement (SCM) versetzt Perforce Unternehmen in die Lage, ihre Software-Entwicklung lückenlos zu verfolgen und strukturiert zu managen. Das SCM-System gruppiert umfangreiche Aktualisierungen in so genannte Atomic Changes und bietet die Option, parallel an gleichen Objekten zu arbeiten und eine Vielzahl von Versionen ein und derselben Software intelligent per Inter-File-Branching zu verwalten. Da Spielehersteller häufig vertragliche Vereinbarungen mit großen Medienunternehmen wie Sony Pictures oder Warner Brothers eingehen, die das Veröffentlichungsdatum eines Videospiels an den Filmstart eines Kinofilms koppeln, können verschobene Release-Dates zu finanziellen Einbußen führen. Mit Perforce haben Unternehmen den Projektstatus stets im Blick und können Projekte schneller abschließen.

„Die Schnelligkeit von Perforce macht sich vor allem bei sehr großen Mengengerüsten und Massenoperationen deutlich bemerkbar. Es ist daher vor allem bei Projekten mit hohen Ansprüchen an die Geschwindigkeit zu empfehlen, wie sie vor allem in der Spiele-Branche gegeben sind“, sagt Dave Robertson, Director of European Operations bei Perforce Software.

Perforce im Einsatz bei Sony, EA, Activision, THQ und Atari

Unter den Kunden von Perforce befinden sich neben Yager Development führende Spielehersteller wie Sony, Electronic Arts (EA), Activision, Atari, UbiSoft Entertainment; insgesamt über 150 Games-Produzenten mit rund 17.000 Entwicklern weltweit. Erst kürzlich hat das amerikanische Fachmagazin Game Developer (www.gdmag.com) seine diesjährige Liste mit den Top 20 Spieleproduzenten veröffentlicht. 17 dieser Unternehmen setzen bei der Entwicklung Perforce ein. Perforce erhielt kürzlich den Front Line Award des Magazins Game Developer als das beste Tool für die Spiele-Entwicklung („Best Game Development Tool“) und wurde damit zum fünften Mal in Folge gekürt. Weitere Informationen zum Einsatz von Perforce in der Spieleindustrie sind online erhältlich unter: http://www.perforce.com/perforce/gamedev/index.html

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Rasches Wiederfinden von Code-Lines dank Entwicklungshistorie

Perforce arbeitet mit einer Client-/Serverarchitektur. Der Perforce-Server behält ein Repository an versionierten Dateien – das Depot – und eine Datenbank mit SCM-Informationen – die Metadaten. Clients von Perforce erhalten Dateien vom Depot, ändern diese und reichen die geänderten Dateien wieder ins Depot ein. Die Dateien werden lokal in den Client-Arbeitsplätzen gespeichert. Im Vergleich zu anderen Systemen können mit Perforce mehrere Entwickler gleichzeitig ohne Dateisperre arbeiten und müssen nicht darauf warten, exklusiven Zugriff auf die Datei zu erhalten. Der Perforce Visual Client stellt Entwicklungspfade (Branches) und ihre Integrationshistorie, Verzweigungen, Änderungen und Merges übersichtlich in einer Baumstruktur graphisch dar und ermöglicht dadurch ein rasches Wiederfinden von Code-Lines. Eine direkte Vergleichsmöglichkeit mehrerer Files in einem Fenster mit farblichen Hervorhebungen verbessert die Fehlersuche bei Konflikten, die bei der parallelen oder simultanen Entwicklung auftreten können.

Einfache Fehlersuche durch Anbindung an Bug-Tracker

Zentraler Vorteil von Perforce ist die umfangreiche Unterstützung (API) zur Einbindung des SCM-Systems in benutzerspezifische Integrationen. Es existieren Plug-Ins zur einfachen Anbindung in die verschiedenen Grafik- und Designwerkzeuge wie Websphere Studio, Eclipse, Builder, Microsoft .NET und IntelliJ IDEA. Durch die einfache Anbindung an Bug-Tracker werden Programmierfehler zuverlässig entfernt. Perforce garantiert die Integrität im Entwicklungsprozess durch die Tatsache, dass Änderungen an einer Vielzahl von Dateien mithin als atomare Transaktionen durchgeführt werden, so dass alle Entwickler mit der jeweils aktuellsten Version arbeiten.

Verfügbarkeit und kostenlose Testversion

Der Perforce Kommandozeilen-Client ist mit mehr als 50 Betriebssystemen kompatibel, einschließlich Windows, diverser Unix-Derivate, Solaris und Mac OS. Die graphische Oberfläche „Perforce Visual Client“ wird unterstützt durch Windows, Mac und Linux. Zu Testzwecken kann eine Evaluierungsversion für zwei Anwender kostenfrei von der Unternehmens-Homepage geladen werden unter www.perforce.com.

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