FileMaker geht mit Bento in die zweite Runde

Persönliche Mac-Datenbank wartet mit vielen neuen Features, wie Apple Mail-Verlinkung und erweitertem Datenaustausch, auf.

FileMaker veröffentlicht heute die zweite Generation von Bento, eine Datenbanklösung für den Apple Macintosh-Anwender im stylischen Look & Feel von iTunes. Die US-Amerikanische Datenbankspezialistin und 100-prozentige Apple-Tochter hat ihre Datenbank für den persönlichen Bedarf komplett überarbeitet und überrascht mit neuen Features, die Bento 2 noch einfacher zu handhaben machen.

„Wir waren seit der Geburt von Bento vor acht Monaten nicht untätig und haben aufmerksam die Anregungen und Bedürfnisse unserer Kunden verfolgt“, meint Hermann Anzenberger, Geschäftsführer der FileMaker GmbH. Die zweite Generation von Bento ist auf die Anwender maßgeschneidert, noch einfacher zu handhaben und bringt dabei noch Spaß.“

So wartet Bento 2 mit einer Integration von Apple-Mail auf, was einen sofortigen Zugriff auf verlinkte E-Mails erlaubt. Per simplen Drag & Drop können in Bento 2 nicht nur E-Mails, sondern auch Notizen und RSS-Feeds eingebunden werden – ein lästiges Hin- und Herspringen zwischen den einzelnen Programmen wird damit überflüssig.

FileMaker hat auch den Datenimport und –Export komplett überarbeitet: konnten in der ersten Version Daten nur per CSV-Format ausgetauscht werden, arbeitet die zweite Generation auch mit iWork Numbers und Microsoft Excel zusammen. Daten können einfach kopiert oder per Drag & Drop in Bento importiert und wieder zurückgeschrieben werden.

Neu ist die Möglichkeit des Vorlagen-Austausches. Mit dem neuen Feature „Vorlagen Austauschen“ posten Bento-Nutzer Vorlagen im Bento-Forum und tauschen sie untereinander aus.

Auch die Zusammenarbeit mit iWorks wurde einer Frischzellenkur unterworfen: Mit Bento 2 greifen Nutzer ganz einfach auf ihre AppleWorks-Daten zurück und importieren diese mit nur wenigen Klicks und schreiben sie wieder zurück.

$$$$

Bento 2 bietet weitere Funktionalitäten, die den Umgang mit einer Datenbank um ein Vielfaches angenehmer machen. So wurde die Arbeitsansicht neu auf- und im Spreadsheet-Style umgesetzt. Datensätze und Templates können in gängiger Arbeitsblatt-Ansicht bearbeitet und modifiziert werden – ganz ohne den Modus der jeweiligen Ansicht zu ändern.

“Wir haben herausgefunden, dass der Großteil der Bento-Nutzer viel mit Arbeitsblättern arbeitet und Wert auf gewohnte Ansichten und Handling legt“, so Ryan Rosenberg, Vice President Marketing und Services, FileMaker Inc. „Aus diesem Grund haben wir viele neue Features in Bento 2 eingebaut, die diesem Wunsch entgegenkommen und die Nutzung von Bento merklich komfortabler machen.“

Mit Bento 2 machen sich Nutzer gewohnt einfach, ähnlich zu iTunes, auf die Suche nach Daten, können diese schneller sortieren und Zusammenfassungen erstellen. Auch die Darstellung der Daten ist neu: Anpassungen können direkt vorgenommen werden, ohne in den „Layout.Modus“ zu wechseln. Aus Bento heraus können Karten wie Google Maps angezeigt und iChats direkt gestartet werden.

Erweitert sind auch die Möglichkeiten, Datensätze und Vorlagen aus Bento heraus zu drucken. FileMaker bietet in der neuen Version gleich zehn neue Vorlagen.

Auch wenn die zweite Generation von Bento mit vielen neuen Features beeindruckt, benötigt sie doch nicht mehr Systemleistung. Wie schon beim Vorgänger, so sind auch mit Bento 2 nur 512 Megabyte Arbeitsspeicher aufwärts erforderlich. Nach wie vor läuft Bento auf Leopard (Mac OS X v 10.5.4) und einem Macintosh-Computer mit Intel-, Power PC G5- oder PowerPC G4-Prozessor.

Ebenfalls stabil bleibt Bento 2 beim Preis: die Einzellizenz kostet nach wie vor 39,- Euro. (59,- Schweizer Franken). Die Familienlizenz für fünf Nutzer liegt bei nur 79,- Euro (119 Schweizer Franken) – beide Preise inklusive Mehrwertsteuer.

Weiterführende Links:

  • Weitere Infos

Kommentar schreiben

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.