Master in Industriedesign an der Burg Giebichenstein

Die Hochschule für Kunst und Design Halle bietet zum nächsten Wintersemester wieder einen Masterstudiengang für „Industrial Design“ an. Die Bewerbung auf einen Studienplatz ist noch bis 15. Mai 2009 möglich.

Tätigkeitsfelder für Industrial Designer umfassen heute eine große Bandbreite: von der Entwicklung realer Produkte bis zur Gestaltung von Prozessen, Interaktionen und Programmen. Dies kann sich in der Konzeption von Handlungs- und Kommunikationsstrategien oder Dienstleistungen ebenso äußern wie in der Gestaltung von physischen oder digitalen Produkten.

Das Masterstudium „Industrial Design“ an der Burg Giebichenstein trainiert die Studierenden in der eigenständigen Entwicklung von Methoden zur Planung und Durchführung von Gestaltungsprozessen in transdisziplinären Aufgabenbereichen sowie in der hierfür erforderlichen Team- und Kommunikationskompetenz. Die Wahlmöglichkeit aus einer großen Zahl von Projekten sowie aus studiengangsübergreifenden Lehrangeboten bietet die Möglichkeit zur Entwicklung und Vertiefung individueller Positionen.

Das Studienziel ist eine hohe und originäre Konzept- und Entwurfskompetenz sowie die Fähigkeit, integrierte und ganzheitliche Gestaltungsstrategien zu entwickeln, und zwar in kritischer Reflektion mit gesellschaftlichen und kulturellen, mit wissenschaftlichen und technologischen, mit ökonomischen und ökologischen Bedingungen.

Damit bereitet der Masterstudiengang Industrial Design die Absolventen auf vielfältige Handlungsfelder vor und schafft optimale Voraussetzungen für den Einstieg in freiberufliche Entwurfs- und Beratungstätigkeit ebenso wie für die Übernahme verantwortungsvoller Aufgaben in Unternehmen und Institutionen. Kooperationen mit anderen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Partnern aus Kultur und Wirtschaft ergänzen das Studienprogramm.

Die Dauer des Masterstudiums ist abhängig von Inhalt, Art und Dauer des vorangegangenen, abgeschlossenen Studiums und liegt in der Regel zwischen zwei und vier Semestern. Bei Quereinsteigern, also Studienkandidaten mit inhaltlich differierenden Vorstudiengängen, kann mit dem Prüfungsausschuss eine Abmachung über die persönliche Studienplanung vereinbart werden.

Der Fachbereich Design bietet exzellent ausgestattete Werkstätten zur Holz-, Kunststoff- und Metallbearbeitung, die traditionelle Bearbeitungsmethoden aber auch neueste Verfahren wie Lasertechnik oder Rapid Prototyping ermöglichen. Computerpools verfügen über Hard- und Software-Ausstattung für Bildbearbeitung und Präsentation sowie zur rechnergestützten Konstruktion, 3D-Modellierung, Visualisierung und Animation.

Bewerbungen sind bis zum 15. Mai 2009 für das Wintersemester 2009/10 möglich.

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