IBC 2009: Neuer DVS-Videoserver Venice unterstützt Panasonics AVC-Intra 50 und 100

Durch Unterstützung des Panasonic-Codecs AVC-Intra soll sich Venice im Mittelpunkt der Distributionsnetzwerke von Broadcastern positionieren.

Auf der IBC 2009 will der Hannoveraner Broadcast-Spezialist DVS Weiterentwicklungen seines Videoservers Venice vorstellen, der den Auftakt zu einer speziell für den Broadcast-Bereich entwickelten Produktlinie bildet (Stand 7.E21). Venice ermöglicht Herstellerangaben zufolge schnelle, durchgängige Produktionsabläufe mit komprimierten Videoformaten. Darüber hinaus zeichnet der Broadcast-Videoserver Daten direkt von Kameras, Tape-Rekordern und selbst von Panasonics P2-Karten auf.

Venice unterstützt zudem Panasonics intraframe-basierte Advanced-Video-Coding-Technologie AVC-Intra 50/100. Sie bietet Broadcastern und professionellen Anwendern mehr Flexibilität und Interoperabilität für P2-Material. Seit 2004 bietet der dateibasierte P2-Workflow von Panasonic eine gesteigerte Effizienz im Vergleich zur traditionellen bandbasierten Technologie. AVC-Intra ist die fortschrittlichste Kompressions-Technologie am Markt und erzielt die doppelte Kompressions-Effizienz von MPEG-2-Systemen. AVC-Intra bietet zwei Möglichkeiten, Intraframe-Encoding bei hoher 10-Bit-Qualität durchzuführen: AVC Intra für volle 1.920 x 1.080 (vs. 1.440 x 1.080)-Videoqualität beim Mastering, sowie AVCIntra 50 Mbps, eine mit DVCPRO-HD vergleichbare Qualität bei halber Bitrate, während die Aufnahmezeit auf P2-Karten oder anderen Speichermedien verdoppelt wird.

Venice unterstützt alle gängigen komprimierten Formate. Durch die Unterstützung von Panasonics AVC-Intra 50 und 100 ermöglicht Venice eine einfache und schnelle Verarbeitung von Material, das durch Panasonic-Kameras erstellt wurde. Venice -Nutzern bieten sich eine große Flexibilität bei der Formatauswahl sowie zusätzliche Möglichkeiten beim Etablieren bandloser, dateibasierender Workflows. Mit Venice können Broadcaster Content einfach verwalten und verarbeiten, sie erzielen so Zeit- und Kostenvorteile. Zusätzlich können essentielle MXF-Varianten im dateibasierenden Workflow einfach und schnell verarbeitet und im weiteren Produktionsumfeld verbreitet werden.

Tadao Shimozuru, Director of Professional AV Systems B.U., AVC Networks Company, Panasonic Corporation: „AVC-Intra wird immer mehr zum Akquisitions-Format für viele Broadcaster und Produktionen weltweit. Wir streben danach, unsere strategische Ausrichtung am Markt durch das Anbieten verschiedener Lösungen, mit Drittherstellern zu erweitern. Panasonic freut sich, dass DVS das AVC-Intra-Format unterstützt.“

Bernhard Reitz, Head of Product Management bei DVS: „Eine Stärkung der strategischen Partnerschaften ist für DVS von großer Bedeutung. Mit Panasonic haben wir einen Partner gefunden, der, genau wie wir, die Anforderungen und Bedürfnisse von Broadcastern in den Mittelpunkt stellt. Wir unterstützen AVC-Intra und bieten Broadcastern, die zu bandlosen, dateibasierten Workflows migrieren, mehr Auswahlkriterien und viele zusätzliche Möglichkeiten.“

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