NAB 2010: Eyeon gibt Einblicke in Fusion-Update

In Version 6.1. erwartet den User mit der Supercomputing-Technologie mehr als nur reine Beschleunigung. Die Produktivitätsverbesserungen sind mit dem Update sehr respektabel.

Durch die Nutzung der vielen hundert Cores auf modernen Grafikkarten und durch den erweiterten Funktionsumfang wird Fusion effizienter. Es werden weniger Netzwerkressourcen benötigt, was nicht nur Infrastruktur, sondern auch Geld und Energie spart.

Highlights:

Import: Der Import von FBX-Dateien wurde durch Multilayer-Materialien weiter verbessert, und das direkte Zusammenspiel mit den Grafikkarten ermöglicht hohe Render-Geschwindigkeiten. Der Datenaustausch zwischen 3D und 2D wird weiter reduziert. Fusion 6.1 bietet die Möglichkeit, Dateien aus dem Netzwerk lokal zu cachen sowie Particle Caching. Dazu kommt das neue FilmGrain Tool, das HueCurves Tool und Werkzeuge zum Verwalten von Metadaten und weitere Particle-Verbesserungen wie Mesh-basierte Emitter und Deflektoren. Der native Python-Support ermöglicht nun, neben der Scriptsprache LUA, auch Python zu nutzen.

OpenCL GPU Supercomputing: Fusion 6.1 unterstützt die OpenCL-Sprache, was zu Geschwindigkeitssteigerungen führt. Rechenintensive Tools wie Defocus oder Noise sind bis zu 1.000 Prozent (!) schneller. Der OpenCL-Code kann direkt in Fuses angewendet werden, um Inhouse-Tools zu entwickeln.

RenderMan-Support: Fusion 6.1 hat direkten RenderMan-Support als Open Source im 3D-SDK. Studios können es somit in bestehende Pipelines integrieren.

Python Scripting: Fusion unterstützt mit der neuen 6.1-Version Python direkt im Interface und zwar zusätzlich zur bereits vorhandenen Scriptsprache LUA. Dadurch lässt sich Fusion noch einfacher in bestehende Pipelines integrieren.

RED Camera Mysterium X: Volle Unterstützung für den neuen RED-Mysterium-X-Sensor und sowohl die alte als auch die neue von RED eingesetzte „Color Science“-Lösung.

Particles und Geometry: Fusions Partikelsystem kann jetzt auch FBX-Meshes und andere Geometrie als Emitter oder Affector nutzen. Partikel lassen sich auf der Oberfläche oder im Volumen eines Objektes erzeugen.

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Particle Caching: Einmal berechnete Particle-Solutions können auf Platte gecached werden, also gibt es kein Warten mehr auf das Neuberechnen der Partikel.

Relighting: Relighting gibt es in Fusion schon seit 15 Jahren. Angefangen bei den DeepPixel-Tools bis hin zum aktuellen GPU Renderer. In 6.1 wurde das 3D-System verfeinert. Import von 3D-Szenen mit angepassten Animationskurven, Stereokameras, Beleuchtung und Multi-Level-Materialien aller führenden 3D-Applikationen werden unterstützt. Der GPU Renderer erzeugt Layer zur späteren 2D-Bearbeitung mit erhöhtem Tempo. Dadurch wird die Integration zwischen 3D-Department und Compositing verbessert.

FilmGrain Tool: Es wurde auf die Bedürfnisse des Grain-Matching von exponentiellem Filmgrain optimiert. Speziell auf Log-Bildern lässt sich schnelleres, einfacheres und akkurateres Grain erzeugen.

HueCurves Tool: Seit langem von den Usern gewünscht, erlaubt HueCurves animierbare Splines zum Verändern von exakt definierbaren Bereichen des Farbspektrums. Es bietet nicht nur Kurven für Hue, Luminance, Saturation, Rot, Grün und Blau, sondern hat auch Suppression Curves für alle Farbkanäle. Damit wird auch den grünen Kanten beim Keyen der Schrecken genommen.

Lokales File Caching: Loader können Dateien aus dem Netzwerk lokal cachen. Dadurch wird nicht nur die Netzwerkbelastung gesenkt, sondern auch das interaktive Arbeiten schneller. Im Hintergrund werden die Originaldateien auf etwaige Änderungen überprüft, sodass die gecachten Dateien immer auf dem neuesten Stand sind.

Metadata Tools: Die Metadata Tools sind dafür gedacht, alle eventuell auftretenden Metadaten sicher zu verwalten. Das reicht vom Einfügen beliebiger Daten in Bildsequenzen bis zum Zusammenführen von Daten aus unterschiedlichen Quellen.

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