Cuda 4.0

Nvidia bringt ein Update der CUDA-Umgebung, mit multi-threads für GPUs und der "NPP Image and Computer Vision Library" für vereinfachte Transformationen.

NVIDIA stellt die neueste Version des CUDA-Toolkits vor, mit dem die Software auf die Rechenkraft der Grafikprozessoren zugreifen kann. Die drei wesentlichen Bestandteile dabei sind die „NVIDIA GPUDirect™ 2.0 Technology“, welche die Kommunikation zwischen den CUDA-Kernen organisiert, innerhalb eines einzelnen Rechners, und so die Leistung des Systems voll ausreizt. Dazu kommt das „Unified Virtual Addressing „(UVA), welches einen einzelnen Zugriff auf RAM und Grafik-Speicher sschafft, und so den Programmieraufwand deutlich herabsetzt. Der dritte Teil sind die „Thrust C++ Template Performance Primitives Libraries“, welche eine Sammlung von fertigen Algorithmen für C++-Programmierer bereitstellen, die bis zu fünf mal schneller sind als die Standard Template Library (STL) und Threading Building Blocks (TBB).

In der Version Vier der CUDA-Programmierumgebung kommen desweiteren die MPI Integration von CUDA Applications hinzu, in der eine modifizierte MPI Implementation automatisch per Infiniband die Daten von und zur GPU befördert, wenn die Anwendung dies aktiviert. „Multi-GPU Sharing by Single CPU Thread“ ermöglicht, das eine einzelne CPU alle GPUs des Systems anspricht, und so können Entwickler leicht über mehrerer GPU-Plattformen hinweg auf Ressourcen zugreifen.

Ein erster Release Candidate des CUDA Toolkit 4.0 wird kostenlos ab dem 4.3. für Teilnehmer am „CUDA Registered Developer Program“ unter nvidia.com/paralleldeveloper bereit stehen. Mehr zum Thema GPU-Processing erfahren Sie übrigens im Schwerpunkt der neuesten DIGITAL-PRODUCTION-Ausgabe 2/2011.

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