Guerilla Render 1.3

Mercenaries Engineering hat den Guerilla Render in Version 1.3 veröffentlicht. Hier die neuen Features in der Übersicht.

Ende 2013 hatte Mercenaries Engineering aus Paris die erste Vollversion des neuen Renderes veröffentlicht: Besonders im Lighting-Bereich soll das Tool leistungsstark sein. Die Guerilla Render GUI ist optimiert für das Look Development sowie die Lighting Tasks, außerdem wurde der Render optimal in die GUI integriert. Da der Render das Alembic-Format nutzt, das per Drag and Drop in den Render gebracht werden kann, soll er darüber hinaus mit vielen weiteren 3D-Software-Paketen zusammenarbeiten können.

Pro IP-Adresse gibt es eine Lizenz des Guerilla Renders kostenlos , die auch für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden kann – so wie es schon bei Version 1.0 der Fall war.

Optimierungen in Version 1.3

Key-Verbesserungen von Version 1.3 sind eine insgesamt gesteigerte Leistungsfähigkeit des Renderes sowie eine schnelle Deckkraft für transparente Blätter, Haare und Partikel. Auch der Rendergraph wurde überarbeitet und arbeitet laut Mercenaries nun 700 Prozent schneller als in vorherigen Versionen.

Auch im Volumetrics-Bereich kamen einige Optimierungen hinzu: So lässt sich jetzt Volumetrie jeder Art raytracen mithilfe des einfach verwendbaren Volumen-Shader, der Maya Fluid, OpenVDB, FumeFX und mit Volumen gefüllte Objekte einschließt.

Des Weiteren lässt sich jetzt jedes Point-Cache-Dateiformat in verschiedenste Formate rendern, hinzugekommen ist darüber hinaus ist ein neuer Particle-Shader. Ebenso wurde die Qualität von Indoor-Szenen verbessert und prozedurale Geometrien, wie beispielsweise Haare oder Fell, können mit den neuen Procedural-Optionen generiert werden. Ein weiteres wichtiges Feature ist die Python-Scripting-Möglichkeit in der Guerilla-API.

Dazugekommen sind außerdem Render OpenEXR 2.0 für Deep Images, neue Shader wie grobes Glas, Augen- und Volumen- sowie Partikelshader, Camera Lens Shader; außerdem lassen sich Render-Nodes in einem Web-Browser anzeigen und so die Rendervorgänge live beobachten.

Systembedingungen und Verfügbarkeit

Guerilla läuft auf Windows 64-Bit und Linux x64. Darüber hinaus wird eine Nvidia-Grafikkarte benötigt sowie für die kostenlose verbundene Lizenz einen permanente Internetverbindung.

Hier können Sie die kostenlose Version von Guerilla 1.3 herunterladen und erhalten alle weiteren Informationen zum restlichen Preissystem.

Der Render wurde bereits für Projekte wie den Feature-Animationsfilm „The Little Prince“, „Mune“ oder die TV-Kinderserie „Super 4“ eingesetzt.

Für die DP-Ausgabe 07 : 2015 haben wir einen großen Renderer-Vergleich geplant, in dem wir auch den Guerilla-Renderer behandeln werden.

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