Hier kommt Mari 3

Auf der Siggraph hat the Foundry die neueste Version von Mari vorgestellt - in der Iteration 3 sollen nun ein Exposed Node Graph und eine enge Anbindung an Modo den Wechsel schmackhaft machen.

Mari ist der Texturenpainter von The Foundry, mit dem es bei eigentlich keine Größenbegrenzungen mehr geben sollte. Die neue Version bringt folgende Features:

Neue Shader!

Mari spricht nun mehrere neue Shadersprachen, und kann sich direkt in die üblichen Renderer und Shader einklinken – zum Beispiel Arnold, die Unreal Engine, V-Ray und Redshift. Das hilft bei realistischen Previews.

Gizmo_NodeGraph_v02Exposed Graph

Neben dem normalen Layer-System bringt Mari 3 nun auch einen Node Graph, mit dem man – Node-Denken beim Artist vorausgesetzt – effizient mit Channels und Layern verknüpfen kann, und direkt im Graph per Verbindung die texturierte Oberfläche erstellen kann. Insbesondere interessant sind die „Custom Groups“ – häufig verwendete Nodes können recycelt und in Gruppen zusammengefasst werden – und nennen sich dann Gizmos. Diese werden untereinander geteilt , was den Großteil sich wiederholender Arbeiten reduzieren dürfte.

FBX_Import_MaterialGroup_v01
Materialien und Geometrien aus FBX importieren

Geometrie aus FBX-Dateien kann nun in Mari 3 importiert werden – somit ist die Menge der verfügbaren Applikationen, die sich in die Pipeline hängen können, praktisch unbegrenzt – das kann nun wirklich jede 3D-Software.

ModoRenderer_Preview_v01Modo Rendering und Baking

Modos Renderer ist nun direkt in Mari eingebaut – auch ohne Modo-Lizenz. So können User sowohl den Final Render checken, als auch die Baking Engine von Modo verwenden, um Texturen noch in Mari abzuschließen. Eine API für Developer soll dieses Feature auch mit anderen Offline Renderern verfügbar machen.

Subdivide_v02OpenSubdiv

OpenSubdiv Geometrie steht in Mari zur Verfügung – wer also mit Subdivision Subsurface  Meshes arbeitet, braucht diese nicht mehr zu übersetzen.

Weitere neue Sachen

  • Mari 3 verwendet nun OpenColorIO ColorSpace Settings für Texturen und Channels
  • Session Scripts sind implementiert – eine Archivfunktion für Projekte, die nicht die Festplatte sprengt, und die sich ineinander importieren lassen – so können die Einzelteile des Projektes einfach zusammengefügt werden.
  • Texture Transfer bekommt nun den Titel „Enhanced“ und soll Low/Highpoly-Transfers und die daraus generierten Height und Normal Maps problemlos generieren, sowie überlagernde UVs richtig übertragen.

Verfügbar soll Mari 3 noch im Q3 sein  – wir halten euch auf dem Laufenden. Zum Preis haben wir noch keine Angaben.

Alle weiteren Informtionen zu The Foundry hier.

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