Flame jetzt auch in der Subscription erhältlich!

Autodesk Flame? Cool, aber teuer und man kauft ja auch die Hardware dazu .... VON WEGEN. Wie Autodesk gestern verkündet hat, wird man zukünftig Flame und seine Komponenten (Lustre, Flare und Assist) auf Monatsbasis mieten können und zwar "Software only" und auch auf dem Mac.

Autodesk Flame und die „Flame Family“ sind jetzt auch auf dem Mac und als Miet-Lizenz verfügbar.

Desktop Subscription

Nun kann man die Software also auch mieten. Die (uns bis jetzt) unbestätigten Preise für Deutschland sehen ungefähr so aus:
Flame oder Lustre kosten  600,- € für einen Monat,
1.600,- € für ein Quartal und
4.700,- € für ein Jahr. Alle Preise zzgl. MwSt.

(Natürlich können weiterhin Lizenzen und Maintenance Subscritions wie gewohnt gekauft werden).

Flame on the Mac

Flame, welches eigentlich Linux-basiert ist (und deswegen ja auch immer monströs stabil lief im Vergleich zu anderen) wird es nun auch auf dem Mac OSX geben. Apple-bedingt
wird diese Variante einige Einschränkungen haben, wie z.B. den Verzicht auf GPU-Debayering. Verfügbarkeit vorraussichtlich ab dem 24. November.

Software Only

Die vielleicht größte Neuerung ist, dass man Flame nun auch auf jeder Hardware installieren kann, und keine Turnkey-Systeme mehr erwerben muss. Wer es also einfach für ein Projekt kauft, muss nicht seinen kompletten Rechner-Park umbauen und neue Hardware integrieren. Wer aber bei einem zertifizierten Händler wie z.B. Creative Tools oder DVE bestellt, kann weiterhin passende Hardware dazubekommen.

Bild: Deron Hoffmeyer
Bild: Deron Hoffmeyer aus dem „One Frame of White“ Wettbewerb

Autodesk Flame

Ein komplettes (!) Visual Effects und Finishing Paket – als NLE-Plattform der „große Dinosaurier“ im Raum, mit exzellenten Conform Tools, nodebasiertem Compositing, Grading und dem – laut manchen Usern – „Phänomenalem Stone & Wire“ File System (Storage, Clip und Setup Sharing). Dazu kommen Blackburn für’s Background Rendering über mehrere Stationen hinweg.

Autodesk Lustre

Autodesk Lustre

Echtzeit-Grading, welches in vielen Studios zum Einsatz kommt, und was im Development in den letzten Monaten nach personellen Änderungen wieder ein bisschen Schwung aufgenommen hat – RED GPU Debayer oder die Lustre Reactor GPU Color Assist zum Beispiel. Dazu kommen Backburner für große Teams, und der „Shot Reactor“, ehemals Slave Renderer für kleine Studios. Reviews auf mobilen Endgeräten/Tablets gehen ebenso, wie natürlich auch die Intergration per Lustre-Node in Flame. Und wir haben unbestätigtes Flüstern von einem Flare-Node in Lustre gehört.

Flare und Flame Assist

Ursprünglich musste man eine Flame-Lizenz besitzen, um die beiden auch nur zu erwerben – das entfällt zukünftig. Autodesk Flame Assist ist ein timeline-basiertes Conform & Finishing-Tool, was kompatibel mit der großen Flame-Station dann Vor- und Nachbereitung des Materials erlaubt. Autodesk Flare ist ein nodebasiertes 3D-Compositing, welches Flame zuarbeiten kann.

Und wer es selbst hören will: Flame Family Product Manger Will Harris, direkt von Autodesk, erzählt vom Sprung auf den Mac, dessen Einschränkungen, und was man wie bekommt in der neuen Flame Subscription (Preise im Video natürlich in US-Dollar….)

Und wer sich jetzt fragt, wo Flame im Jahre 2016 ist: Unten können Sie die Vorstellung und die neuen Features und Änderungen im kostenlosen DP-Artikel-Download und selber nachlesen.

Weiterleitung: Flame 2016 aus der DP 2015:05, von Robert Coulin

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