Apple kaufte Faceshift

Was das Cupertino-Unternehmen mit den Faceware-Technologien für Gesichstsanimation genau anstellen möchte, ist noch unklar. Klar ist aber, dass sich viele Game- und Filmstudios nun nach Alternativen umsehen müssen.

Das Entwicklerstudio Faceshift stammt aus Zürich und wurde 2011 als Ausgründung einer Schweizer Hochschule eröffnet; 2013 kam ein Standort in San Francisco dazu. Die markerlose MoCap-Technologie für Gesichtsbewegungen wurde zuletzt unter anderem für den neuen „Star Wars“-Film verwendet.

Faceshift Studio ist die Software des Unternehmens, diese ist als Plug-in kompatibel mit Maya, Motion Builder und der Unity Engine. Darüber hinaus soll eine verbraucherorientierte Version des Tools für Skype entwickelt worden sein – ob dieses Projekt jedoch weiterverfolgt wurde, ist nicht bekannt.

Da es noch kein offizielles Statement von Apple gibt, wofür Faceshift zukünftig eingesetzt wird, lässt sich nur spekulieren, dass Apple verstärkt im VR-Bereich tätig wird oder beispielsweise Realtime-Chat-Animationen für seinen Chat-Dienst FaceTime umsetzen möchte.

Hier alle weiteren Informationen zu Faceshift.

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