Der verlorene Seemann

Ein Fall aus Neurologe Oliver Sacks Studien: Amnesie-Patient Jimmie G. verwechselt seine Frau mit einem Hut. Tess Martin hat daraus einen preisgekrönten Kurzfilm animiert und geschnitten - doppeldeutig im Sinne des Wortes.

Der Film von Tess Martin greift ein sensibles Thema auf: klinische Amnesie und die Auswirkungen auf den Patienten und sein Umfeld. Der Kurzfilm wurde bei mehr als 30 Festivals gezeigt und hat dort viele Preise gewonnen

Im Making-of zeigt die Künstlerin, wie der Film entstanden ist: mit sehr vielen analogen Fotos, zurechtgeschnitten in vielen Stunden Kleinarbeit. Der Schneideraum bekommt so eine neue, alte Definition.

Richtig viel Arbeit. Und an all die verbliebenen Hipster da draußen: Analog ist also tatsächlich besser, ja?!

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