After Effects: Blick in das neue Effektgehäuse

After Effects CC 2017 ist im November erschienen und bietet eine Reihe von neuen Features. Wir geben Ihnen einen Überblick zu den wichtigsten Neuerungen.

After Effects, das Tool von Adobe für Compositing und Motion Graphics bekam diesen Monat, zusammen mit den anderen Produkten der Creative Cloud, ein großes Update. Nach den anfänglichen Bugs des Releases ist auch schon ein Bug-Fix Update erschienen. Für alle, die noch nicht wissen, ob sich das Update lohnt, fassen wir die wichtigsten Neuerungen zusammen. Eine vollständige Übersicht aller neuen Funktionen finden Sie auf dem offiziellen Adobe Blog.  Übrigens – in der übernächsten DP Ausgabe 02 : 2017 lautet unser Schwerpunkt „Motion Graphics“, also bereiten Sie sich schon mal darauf vor!

Teamprojekte (Beta)

Eines der wichtigsten Neuerungen ist die Beta-Version von „Team Projects“, das eine Zusammenarbeit freigegebener Projekte in After Effects CC, Adobe Premiere Pro CC und Adobe Prelude CC ermöglicht. Die Daten werden dabei in der Cloud gespeichert und referenzierte Mediendateien werden in lokalen Quelldateien oder in freigegebenen Proxys abgelegt. Zur besseren Zusammenarbeit bietet Adobe integrierte Tools an, wie die Versionskontrolle und intelligente Konfliktlösung. Detaillierte Informationen zum gleichzeitigen Arbeiten können Sie sich hier ansehen.

3D-Kompositions-Renderer

after-effects-cinema-4dMit dem neuen Update kommt auch ein neuer 3D-Renderer, der auf der Rendering-Technologie von Cinema 4D basiert. Mit dem neuen Renderer können unter anderem 3D-Texte und Logos erstellt und direkt in der Timeline extrudiert werden. Mehr Informationen zu dem 3D Renderer finden Sie hier.

Templates, Templates…Templates!

Lang erwartet, aber jetzt ist es da: Mit der neuen Version können Templates für Projekteinstellungen wie Farbmanagement und Ordnerstrukturen erstellt werden. Diese Vorlagen können Sie dann unter den Voreinstellungen auch als Standard für alle weiteren neuen Projekte auswählen. Änderungen an Vorlagen können Sie über die Creative Cloud synchronisieren und auf diese Weise ebenfalls für gemeinsame Projekte mit anderen nutzen. Vorlagenprojekte können als After Effects-Vorlagendatei (.aet), eine After Effects-Projektdatei (.aep) oder als eine After Effects-XML-Projektdatei (.aepx) verwendet werden.

Neue Script-Funktionen

Scripting in After Effects ermöglicht seit der CC 2017 (14.0) auch die Einbindung von Tools, Kompositionsmarkern, sowie GPU Beschleunigungs-Optionen. Eine Dokumentation und Übersicht zu den neuen Scripting-Tools finden Sie hier.

Und sonst?

Neben diesen Neuerungen hat Adobe auch weitere Funktionen, wie Typekit, Charakter-Animation und GPU-Leistung verbessert. Um die Update-Historie im Blick zu behalten, empfehlen wir Ihnen, sich die After Effects Seite für Feature-Neuerungen abzuspeichern. Hier geht’s zu der Seite. Zudem arbeitet Adobe gerade an einer kleinen „In-Depth“- Serie zu allen neuen Features, um die einzelnen Neuerungen etwas ausführlicher vorzustellen. Davon wurde auch schon der erste Artikel veröffentlicht.

Preis und Download

Preislich hat sich bei Adobe nicht viel verändert, die Kosten für ein Einzel-Abo betragen für After Effects immer noch 23,79 € pro Monat. Eine Übersicht zu den Produktangeboten finden Sie hier.

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