Adobe CC2018 NAB April Veröffentlichung

Die neueste Adobe Premiere 2018 Version 12.1 bringt einen Haufen Updates und Erweiterungen mit sich und wird auf der diesjährgen NAB zum ersten Mal groß vorgestellt. Darunter automatische Farbkorrektur, Audio Ducking und vieles mehr. Auch andere Programme aus der Creative Cloud dürfen sich über Neuerungen freuen.
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Shot Matching & Scene Comparison aka. Grading-as-you-go

Mit dem wohl bei weitem größten Update für Premiere Pro CC hat Adobe wohl tatsächlich einen Make-Awesome-Button auf der NAB vorzustellen. Die AI-gesteuerte Engine Sensei gibt dabei Vollgas und ermöglicht mit der Shot to Shot Farbkorrektur und der Scene Comparison einen wesentlich angenehmeren Weg, zwischen Shots zu verschiedenen Tages- und Belichtungssituationen, einen einheitlichen Look zu erhalten. Der gesamte Prozess ist nondestruktiv – nichts ist gebaked, bevor es nicht gerendert wurde. Und jeder, der mit dem Ergebnis nach einem Klick noch nicht zufrieden ist, kann an den einzelnen Parametern im Nachhinein noch weiter tweaken.

Auto-ducking

Große Nachfrage gab es auch nach Auto-Ducking, welcher Adobe in diesem Update gerne nachgegangen ist. Automatisches Audio-Ducking, sprich der Prozess, mit welchem Audio Level geringer gehalten werden, um Sprachspuren ordentlich hervor zu heben, ist nun fester Bestandteil des Essential Sound Panels in Premiere Pro CC. Benutzer können die Geräuschquelle, an der sich das Auto-Ducking orientieren soll, selbst auswählen. Daraufhin kann nach eingestellter Sensibilität, dB Reduktion und Zeit für den abgeänderten Übergang Sensei erneut seine Magie wirken. Auch hier kann im Nachhinein Fine-Tuning für sämtliche Einstellungen vorgenommen werden.

Nicht vergessen: Adobe Audition CC

Trotz des neuen Auto-Duckings in Premiere Pro CC dürfen wir unseren eigentlichen Audio-Editor nicht vergessen. Schließlich ist er bei dem Gedanken an audio clean-up oder Score Manipulation nach wie vor die bevorzugte Wahl.

Dynamische Verlinkung?
Vor allem, da Adobe auch das Zusammenspiel beider Programme mit ihrem neuesten Update stark verbessert hat. Früher konnten die beiden sich so „irgendwie ab“. Es hat viele umständliche Zwischenschritte für den Export von PPro zu Au in der Vergangenheit gebraucht, was Zeit und Nerven gebraucht hat und wodurch auch der allgemeine Überblick über das eigene Projekt gelitten hat. Mit dem neuesten Release gibt es nun die Möglichkeit ein Premiere Pro Projekt (.pproj) direkt in Audition CC zu öffnen. Das Ganze funktioniert zwar bisher nur in eine Richtung (Eine einzige Tonspur aus Au für PPro gibt es leider nicht), doch stehen die Chancen gut, dass es nicht bei einer Einbahnstraße bleiben wird.

Dies sind nur ein paar der Erweiterungen, mit denen Adobe auf der NAB auftischt. Alle Programme haben auch noch weitere Zusätze erhalten, die allen Videoexperten das Leben zukünftig erleichtern werden, wie etwa ein Canon CRM Support (für C200/C700). Natürlich gibt es nach wie vor Punkte auf der Wunschliste, die Adobe erfüllen könnte (ob der PPro Project Manager mal funktionieren wird?). Die bisherigen Verbesserungen weisen jedoch einen guten Weg in die richtige Richtung.

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