Die eGPU ist im Prinzip ein leistungsstarker Grafikprozessor für DaVinci Resolve (sowie für Games und VR). Im Inneren rennt eine AMD Radeon Pro 580 welche über zwei Thunderbolt-3-Ports, einen HDMI-2.0-Anschluss, 85 W Ladeleistung und vier USB-3.1-Anschlüsse mit dem Rest der Welt spricht. Und als angeblich erster Grafikprozessor unterstützt der Blackmagic eGPU über Thunderbolt 3 anschließbare Displays. Falls das jemand braucht.

Das Design des Blackmagic eGPU ist auf Editing, Coloristen und VFXler ausgelegt, die ein gewisses Maß an Mobilität brauchen – per Thunderbolt schliesst man die Dose an den Laptop, und hat die Kraftreserve sofort zur Verfügung, auch wenn man nur auf einem Macbook Pro arbeitet.
Falls die Platine kocht, solle es aber laut BMD nie über 18 dba hinausgehen – also, Flüstern am Schreibtisch, nicht Staubsaugerfeeling. Die Grafikkarte dürfte aber einges an Hitze abwerfen – ist doch eine Radeon Pro 580 Grafikkarte verbaut, die 8 GB GDDR5 RAM, 256Bit Speicherbandbreite und 36 Recheneinheiten für bis zu 5,5 Teraflops Verarbeitungsleistung bringt. Rein rechnerisch sollten also 38,4 Milliarden Texel bearbeitet werden, und auch die „neue Technologie“ Metal von Apple sollte nicht ins Stocken kommen.
Die eGPU dient aber nicht nur zum Rechnen, sondern auch zum Saften – da eine überdimensionierte 85 Watt Stromversorgung eingebaut ist, kann man – als Powered USB-Hub, bzw per Thunderbolt 3 – den Laptop aufladen, Externe Festplatten und sonstige Der HDMI-Port kann dann auch für extene Bildschirme verwendet werden, Datentransfer geht mit theoretischen 40 GBit/s per THunderbolt.
Den Blackmagic eGPU gibt es ab sofort im Apple Store und in „ausgewählten Apple Einzelhandelsgeschäften“ auf der ganzen Welt für knapp 700 US-Dollar.