CineXtools von Cinedeck

Nichtlinearer Videoschnitt mit Computern (kurz: NLE) hat uns enorme Freiheiten beschert. Nicht allein das Gefummel mit Klebepressen und Baumwollhandschuhen, synchron gestartete Bandmaschinen oder gar giftiger Tetrachlorkohlenstoff in Magnetlupen aus der Frühzeit des Videotapes gehören der Geschichte an. „Schnitte“ erfolgen heute zerstörungsfrei und können beliebig (manchmal allzu oft) verändert werden. Doch einen Nachteil hat das Ganze: Tatsächlich liegen die einzelnen Bestandteile frei verteilt auf Speichermedien herum und werden nur blitzschnell angesprungen. Wenn das Endprodukt weitergegeben oder archiviert werden soll, muss daher ein abschließendes Rendering erfolgen. Je nach Komplexität der visuellen Bearbeitung und benutztem Codec kann das auch mal länger dauern.

Doch Kunden haben bisweilen (bzw. meistens) noch Änderungswünsche in letzter Minute. Wir selbst sind ja auch nicht perfekt und entdecken manchen Irrtum erst kurz vor der Abgabe. Eine sorgfältige Qualitätskontrolle unter menschlichen Augen ist schon wegen technischer Fehler in jedem Fall unverzichtbar. Die können von fehlerhaften Halbbildfolgen bis zu den erratisch auftretenden Renderfehlern überhitzter Grafikkarten reichen (man denke nur an die berüchtigte D700 im MacPro). Solche Fehler sind besonders zeitraubend, weil sie beim erneuten Rendern an ganz anderen Stellen auftreten können. In der Endkontrolle muss daher die gesamte Datei eins zu eins erneut durchgesehen werden, auch wenn nur ein kurzer Abschnitt korrigiert wurde – manchmal ist es ja nur eine einzige Zeile im Abspann.
Erfahrene Spezialisten aus den Bereichen 3D-Animation und VFX, wo das finale Rendering extrem lange dauern kann und Fehler oft an völlig unerwarteter Stelle auftreten, benutzen daher in der Regel nummerierte Bildsequenzen statt zusammenhängender Einzeldateien. Dadurch können fehlerhafte Teile gezielt neu berechnet und eingefügt werden. Doch solche Sequenzen haben einen enormen Platzbedarf und brauchen zum flüssigen Abspielen sehr schnelle Speichermedien. Auch würden Fehler beim Kopieren leicht zu Verschiebungen von Bild und Ton oder von separaten Alpha-Masken führen. Im Vergleich zu DPX-Master-Dateien (Digital Picture Exchange) kann ProRes 444 oder DNxHR bis zum Faktor 10 kleiner sein. Im Broadcastbereich sind daher heute Einzeldateien in hochwertigen Codecs gefragt, die zudem durch die internationale Auswertung meist noch zahlreiche Audiospuren und Untertitel mitführen. Wie wäre es, wenn man auch dort einen Teilbereich oder einzelne Spuren gezielt korrigieren könnte, ohne den übrigen Inhalt anzutasten?

In DaVinci Resolve kann man auf dem Mac auch ProRes mit konstanter Bitrate ausgeben.
In DaVinci Resolve kann man auf dem Mac auch ProRes mit konstanter Bitrate ausgeben.

Bisher wurde gesagt: „Das geht nicht!“ Stolz erzählt Charles D’Autremont von der Firma Cinedeck (vermutlich mit einem Augenzwinkern): „Das wussten wir aber nicht, also haben wir es gemacht.“ In der Tat hat die Firma mit den CineXtools ein Alleinstellungsmerkmal, auch wenn Avid eine ähnliche Funktion für sein NLE angekündigt hat. Die ist aber noch im Betatest und wird sowieso nur mit dem eigenen System im OP1a-Container funktionieren, während die CineXtools die gängigen Intermediate- und Broadcast-Codecs in beiden verbreiteten Containern unterstützen. Außerdem haben sie sich bereits bei mehreren großen Produktionshäusern bewährt, was bei einem solchen Werkzeug das Wichtigste ist. Das Ganze ist ja sozusagen eine Operation am offenen Herzen, denn die Zieldatei wird dabei unwiederbringlich verändert. Wenn man sich danach nicht auf die Unversehrtheit aller übrigen Teile verlassen kann, ist der enorme Zeitvorteil einer gezielten Qualitätskontrolle allein der korrigierten Teile dahin.

Technische Voraussetzungen

Die zentrale Bedingung für eine solche Operation ist, dass die Dateistruktur den Austausch von beliebigen Bildsequenzen auch mit wechselndem Inhalt erlaubt. Damit scheiden nicht allein temporale Kompressionsverfahren aus, auch Codecs mit reinen I-Frames, aber variabler Bitrate (VBR) sind ungeeignet. Schließlich kann man sich bei einem auszutauschenden Bild nicht darauf verlassen, dass der Inhalt im gleichen Maße komprimierbar ist wie der des ursprünglichen Bildes. Man braucht quasi ein Gerüst für die Einzelbilder, das dem maximal zu erwartenden Bildinhalt entspricht. Diese Voraussetzung erfüllen nur Codecs mit konstanter Bitrate (CBR). Unterstützt werden bisher Apples ProRes, Avids DNxHD/HR und als optionale Upgrades Sonys AVC-Intra sowie XDCAM-HD. Bei XDCAM sind nur die Versionen mit CBR zulässig. Als Container sind neben MOV (Quicktime) je nach Codec auch beide Varianten von MXF geeignet. Während DNxHD/HR zwar theoretisch auch VBR zulässt, aber in der Praxis immer in CBR auftritt, wird ProRes in der Regel als VBR ausgegeben.

Dieses kostenlose Tool erledigt das automatische Re-Wrapping aller Dateien in einem Watchfolder.
Dieses kostenlose Tool erledigt das automatische Re-Wrapping aller Dateien in einem Watchfolder.

DaVinci Resolve unterstützt bei der Ausgabe unter MacOS wahlweise auch ProRes in CBR, ebenso die Videoprodukte von Autodesk. Für Adobe und Avid sind Plug-ins von Cinedeck verfügbar, die eine Ausgabe in CBR ermöglichen. Alternativ bieten die CineXtools auch das Re-Wrapping von ProRes zu CBR an. Dabei wird nur der Container mit Leerdaten aufgefüllt, sodass die maximal zulässige Datenrate Platz finden kann – man bezeichnet das auch als Padding. Es handelt sich nicht etwa um eine Transkodierung des Bildmaterials, das bleibt völlig unangetastet (auch wenn die Generationsverluste bei ProRes sowieso sehr gering wären). Aufgrund der Lizenzierungspolitik von Apple sind manche Funktionen bei ProRes aber nur für MacOS verfügbar, während die übrigen Programmteile für PC und Mac angeboten werden und eine CineXtools-Lizenz sogar zwischen beiden Systemen übergeben werden kann. Bei den Systemvoraussetzungen ist das Programm bescheiden: Auf dem Mac genügt OS X 10.9 (Mavericks), während wir auf High Sierra getestet haben. Auf dem PC geht alles ab Windows 7 (64 Bit) mit dem Service Pack 1 oder neuer. Bei der Hardware ist das Programm ebenfalls genügsam, auch wenn Transkodierungen und Kopiervorgänge auf potenten Maschinen selbstverständlich deutlich schneller sind. Beim Re-Wrapping werden übrigens auch die Metadaten im Header so bereinigt, dass sie eine Qualitätskontrolle für Broadcast bestehen sollten – das ist leider nicht bei jedem NLE-System selbstverständlich.

Eine der wichtigsten Aufgaben sind Korrekturen in letzter Minute ohne erneute Sichtkontrolle der gesamten Datei.
Eine der wichtigsten Aufgaben sind Korrekturen in letzter Minute ohne erneute Sichtkontrolle der gesamten Datei.

Wenn die CineXtools in erster Linie für schnelle Änderungen in letzter Minute genutzt werden, ist eine Ausgabe aller Master-Dateien in CBR grundsätzlich sinnvoll, auch wenn diese etwas mehr Platz brauchen. Im Test wurde bei einem professionell produzierten Kurzfilm mit rauscharmer Bildqualität und typischerweise gut komprimierbaren Elementen (wie Vor- und Abspann) die CBR-Version durch das Padding ungefähr ein Drittel größer als in VBR. Andererseits spart man mit den neuen Werkzeugen ja den Platz, den neue Renderdateien in voller Länge bei Korrekturen einnehmen würden. Wenn häufiger ProRes in VBR angeliefert wird, ist das Re-Wrapping durch die CineXtools in erster Linie vom Plattendurchsatz abhängig. Beim Lesen und Schreiben des Materials auf eine einzelne USB-3-Festplatte muss man mit erheblichen Wartezeiten rechnen, während das Padding mit zwei getrennten SSDs oder schnellen RAIDs sehr flott erledigt wird. Unser Testfilm brauchte auf einer solchen Einzelplatte fast sieben Minuten, während der Vorgang auf einer per USB-C angeschlossenen SSD-RAID in 45 Sekunden ablief. Auch ein kostenloses Tool zum Re-Wrapping mit Automatisierung per Watch-Folder ist seit Kurzem verfügbar. Für Projekte, bei denen schon die Länge und das Format feststehen, aber die meisten Inhalte noch erstellt werden müssen, kann CineXtools mit „Create Insert Media“ eine geeignete Leerdatei mit allen gewünschten Zusatzspuren vorbereiten.

Dank CineXtools können mehrere Schnittplätze direkt an einer Programmdatei arbeiten.
Dank CineXtools können mehrere Schnittplätze direkt an einer Programmdatei arbeiten.

Obige Bedingungen gelten für die Master-Datei in voller Länge. Die einzufügenden Patches (also die korrigierten Abschnitte) dürfen auch in VBR und sogar in einem anderen der obigen Codecs und Container vorliegen, denn sie werden gegebenenfalls beim Insert schnell umgewandelt (das ist dann logischerweise eine echte Transkodierung). JPEG2000 in YUV mit 4:2:2 Subsampling wird ebenfalls als .mov-Datei für Patches angenommen. Selbst die Unterstützung mehrerer Formate für Einzelbildsequenzen wie .dpx, .tiff und OpenEXR ist in Arbeit: Wir konnten es mit .dpx in 10 Bit und .tiff in 16 Bit schon ausprobieren. Sogar unterschiedliche Farbtiefen oder Farbräume werden bei Patches akzeptiert, aber das kann beim Einfügen in Teilbereiche vorhandener Szenen durchaus zu Bildsprüngen führen. Die Verantwortung dafür liegt somit ganz beim Anwender, der nach Möglichkeit das gleiche Ausgabeformat und die gleiche Software wie bei der ursprünglichen Datei wählen sollte. Logischerweise sind Einfügungen im passenden Format ohne Umkodierung am schnellsten. Ohne das Bild anzutasten sind Änderungen an Ton- oder Untertitelspuren selbst bei Dateien in VBR möglich. Die Auflösung kann bis über 16.000 Pixel betragen, muss aber für Patch und Zieldatei übereinstimmen, genauso wie die Bildfrequenz und Zeilenstruktur (interlaced oder progressiv). Einzufügender Ton aus externen Dateien muss in .wav-Format mit 24 bit und 48 kHz vorliegen, .aac oder gar .mp3 werden nicht akzeptiert.

Die schnelle Erstellung internationaler Tonversionen aus einem Master erleichtert das „Audio Versioning“.
Die schnelle Erstellung internationaler Tonversionen aus einem Master erleichtert das „Audio Versioning“.

Die Werkzeuge

An erster Stelle steht „Insert Edit“, also das Einfügen von Patches in eine Filmdatei. Der Begriff wird hier nicht ganz im gleichen Sinn benutzt wie in gängigen NLEs, denn der Bereich wird in der Zieldatei nicht eingefügt, sondern längengleich überschrieben. Also eher ein „Overwrite“ im modernen Sinn, aber bei Bandmaschinen war das ja nicht anders. Wegen der Ähnlichkeit zur Arbeit mit Band benutzt der Hersteller auch sonst gern analoge Begriffe wie ganz klassisch „Black Striped“ für eine Leerdatei – viele Anwender sind damit offensichtlich noch vertraut. Als zu ändernder Inhalt können Video, Audio und Captions in beliebigen Kombinationen gewählt werden, der Timecode (kurz: TC) lässt sich für Patch und Ziel neu schreiben („Restripe“) und die Reel Tape ID der Zieldatei ist korrigierbar. Beim Audio werden zudem umfangreiche Möglichkeiten der Neuzuordnung von bis zu 32 Kanälen im Steckfeld-Stil geboten, das Hinzufügen externer Tondateien und notfalls Überblendungen für kritische Anschlüsse der Toninhalte. Die Zieldatei kann zwar umbenannt werden, aber es handelt sich beim Editieren nach wie vor um eine Änderung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Wer genug Zeit fürs Kopieren hat, sollte also besser mit Duplikaten arbeiten.
Der eigentliche Insertschnitt ist sehr einfach: Man gibt z.B. in beiden Fenstern einen Einstiegspunkt vor und in einem der beiden einen Ausstieg, schon wird der zu ersetzende Bereich in beiden Fenstern markiert (bekannt als 3-Punkt-Schnitt). Hierbei gilt die Konvention von Bandschnitten, d. h. der Out-Punkt entspricht dem ersten Bild, das nicht verändert wird. Wenn der TC übereinstimmt, können die Schnittpunkte auch bequem ins andere Fenster kopiert werden. Schließlich besteht Gelegenheit für ein Preview oder man löst den heißen Schnitt aus, der nicht ohne Warnung erfolgt, dass die Datei unabwendbar verändert wird. Übrigens lässt sich die Datei – anders als bei einem Rendervorgang – bereits in einem Player kontrollieren, während an anderer Stelle ein etwas längerer Insert abläuft. Somit kann unter Zeitdruck eine andere Person die Qualitätskontrolle fortsetzen, während noch Korrekturen erfolgen.

Korrekturen an Untertitelspuren sind auch in letzter Minute noch möglich, da Bildinhalte nicht angetastet werden.
Korrekturen an Untertitelspuren sind auch in letzter Minute noch möglich, da Bildinhalte nicht angetastet werden.

Ein weiterer Tab (Multiple-Source Single Target) erlaubt das Einfügen einer ganzen Liste von Patches in eine Zieldatei, im Grunde also nicht nur eine Stapelverarbeitung, sondern fast eine rudimentäre Schnittfunktion. Die Zieldatei kann dabei selbstverständlich auch ein im Programm mit „Create Insert Media“ generiertes „Black Tape“ sein. Mit „Extract Audio to File“ holt man Tonspuren aus vorhandenen Filmen und schreibt sie in separate Dateien, dabei ist ebenfalls eine veränderte Spurzuweisung wählbar. Auch der Tab „Rewrap & Audio Versioning“ erklärt sich im Grunde von selbst: Neben der Umsetzung von VBR zu CBR werden die umfassende Neuzuweisung und das Hinzufügen von Tonspuren geboten, wobei deren Startpunkt gegenüber dem TC der Zieldatei neu festgelegt werden kann. Falls der Kunde es verlangt, kann dieses Tool eine CBR-Datei nach der Korrektur auch wieder zu VBR wandeln. Reine Audio-Inserts sind sowieso auch bei VBR- bzw. GOP-Codecs möglich.

Bei preisgünstiger Schnittsoftware oder Fieldrecordern können gelegentlich Pro­bleme auftauchen: eigene Tests sind unerlässlich.
Bei preisgünstiger Schnittsoftware oder Fieldrecordern können gelegentlich Pro­bleme auftauchen: eigene Tests sind unerlässlich.

Schließlich bietet das Programm noch die Bearbeitung bzw. das Hinzufügen von Untertiteln: Korrekturen werden hier direkt in die Datei hineingeschrieben. Untertitel als .mcc- und .scc-Dateien werden direkt unterstützt, ebenso die Extraktion zu
Sidecar-Dateien. Zum Import können Untertitel (bzw. Closed Captions) in den Formaten .cap (Cheetah International) oder als .scc-Dateien (Sonic) vorliegen, leider nicht im beliebten .srt. Aber zur Umwandlung von Untertiteln gibt es genug Werkzeuge: einerseits kostenlose Online-Angebote wie subtitleconverter.net, subconverter.rest7.com oder rev.com/caption. Wer seine Texte ungern einer fremden Webseite anvertraut, findet mit Subbits Subtitler (PC und Mac) oder Annotation Edit Suite (Mac) professionelle Werkzeuge. Zu nennen wäre auch noch die Bearbeitung von Metadaten nach dem britischen Broadcast-Standard AS-11 DPP (Digital Production Partnership), der zunehmend auch in Nordamerika und Skandinavien Akzeptanz findet.

Kennenlernen

Während das verfügbare Quick-Start-PDF noch etwas unausgereift wirkt und manche Links fehlen, stellt der Hersteller gut verständliche und ausführliche Video-Tutorials bereit. Die sehen zwar alle nach Mac aus, aber bis auf ProRes-Wandlungen funktioniert alles auf dem PC genauso. Außerdem gibt es eine frei verfügbare Basic-Version, die auf Formate bis 10 Bit Farbtiefe, maximal 2K Auflösung und Master-Dateien mit zwei Tonspuren beschränkt ist. Wer die Vollversion näher kennenlernen möchte, kann die einwöchige Probelizenz anfordern. Übrigens erfolgt die Lizenzierung mit dem von Avid bekannten iLok-System. Das ist etwas umständlich, aber nicht auf eine ständige Internetverbindung angewiesen, wie es für Produktionsmaschinen oft gefordert wird. Die Lizenz kann per temporärer Online-Verbindung auf einen Rechner übertragen oder für volle Beweglichkeit auf einen Dongle geschrieben werden.
Das User-Interface lässt derzeit noch etwas Übersichtlichkeit vermissen, es wird optisch kaum zwischen wesentlichen und weniger wichtigen Buttons und Informationen unterschieden. Unsere Testversion zeigte auch noch kleine Macken bei der Steuerung des Playheads in manchen Formaten. Das sind aber Schönheitsfehler, aktivierte Tooltipps machen die einzelnen Funktionen schnell verständlich und die Kernfunktionen liefen bei sauberen Quelldateien klaglos. Leider muss man anmerken, dass sich manche Hersteller von Soft- und Hardware nur lose an die Standards halten, insbesondere FGPA-basierte Kameras und Fieldrecorder sind dafür berüchtigt. Man sollte daher unbedingt mit der Testversion durchprüfen, ob der eigene Workflow problemlos funktioniert. In unserem Test funktionierte z.B. der gemischte Insert zwischen XDCAM-HD-Material und DNxHR im MXF-Wrapper aus DaVinci Resolve nicht zuverlässig, während es in der Kombination mit DNxHD/HR im MOV-Wrapper keine Probleme gab. Cinedeck ist aber bekannt dafür, dass man sich solcher Probleme schnell annimmt – so war es auch in unserem Testfall.

Kommentar

In einer Zeit, da Schnittprogramme – wenn auch bisweilen von zweifelhafter Zuverlässigkeit – verschenkt werden, erscheint der Preis für die CineXtools recht happig. Doch dieses Programm richtet sich nicht an Amateure und semiprofessionelle Anwender, sondern an Nutzer, die den Preis durch massive Zeitersparnisse schnell amortisieren werden. Das reicht von der Qualitätskon­trolle bei Korrekturen in letzter Minute über die Erstellung unterschiedlicher Versionen aus teilweise identischem Material bis hin zur Internationalisierung und Mehrfachauswertung mit Untertiteln oder variierenden Tonspuren. Neben Technicolor PostWorks oder „The Voice“ von NBC Universal setzen selbst reine Audiohäuser wie RH Factor die Software bereits ein. Wer sich in DACH für die CineXtools interessiert, kann diese bei DVEAS bestellen.

Kommentar schreiben

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.